Metaphern-Thread

Ich möchte in diesem Thread mal versuchen, von Zeit zu Zeit Metaphern aufzuschreiben, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an den Bitcoin-Kurs denke bzw. selbigen beobachte. Das Ganze ist einfach zur Dokumentation gedacht. Es geht mir nicht um sowas wie Investitionen oder Daytrading, denn ich bin eh ein hodler. Ich möchte auf diese Weise einfach versuchen, mein antizipatorisches Gespür zu schulen, um hinterher verifizieren zu können, ob ich richtig gelegen habe. Es ist also eher eine Art von Spiel. Da das gemeinsam mehr Spaß macht, schreibe ich es hier ins Forum (wenn es das Forum nicht gäbe, hätte ich es einfach irgendwo in ne Worddatei geschrieben).

Also, aktuell kommt mir folgende Metapher in den Sinn: Der Kurs fühlt sich an wie vor einem Vulkanausbruch. Es donnert schon in den Tiefen der Erde, aber der Ausbruch ist noch nicht erfolgt. Es kann auch sein, dass der Ausbruch nicht erfolgt. Zumindest nicht in den kommenden Monaten. Aber ich spüre dieses beunruhigende tiefe Grollen. Das Grollen ist wie eine antifragile Gegenreaktion zu den Verwerfungen, die derzeit in der Welt vor sich gehen… Flutkatastrophen, Waldrände, Afghanistan, 4. Corona-Welle… auch die globale Anerkennung von Bitcoin in immer weiteren etablierten gesellschaftlichen und politischen Feldern trägt dazu bei. Dass mehrere Firmen in den USA den Antrag gestellt haben, Bitcoin in ETFs (?) aufnehmen zu können usw.
Würde der Vulkan ausbrechen, würden viele Risse durch die Welt der Finanzen gehen, Verwerfungen, Grabenbrüche. Erdbeben. Es würde auch Opfer geben, die in diese Risse hineinfallen, von ihnen verschluckt würden. Nicht nur durch die Welt der Finanzen würden diese Gräben gehen, sondern durch die Leben der Menschen. Vieles würde sich verändern. Grundlegend. Die Lava würde erstmal verheerend sein, aber langfristig gesehen viele fruchtbare Erde erzeugen (deflationäre Dynamik, echte Wertarbeit statt „Konjunkturpakete“ und weitere Beschleunigung der kulturindustriellen Oberflächlichkeit).
Wie gesagt, mein Gespür gibt mir keine Auskunft darüber, ob der Vulkan demnächst ausbrechen wird oder ob die Energie erstmal wieder in sich zusammenfällt. Aber ich spüre derzeit eben dieses tiefe beunruhigende Grollen. Ich weiß nicht, ob es besser wäre, wenn statt eines Vulkanausbruchs lieber ein langsames Wachstum geschähe. Organisch. Aber ich glaube, aufgrund der Netzwerkeffekte (siehe Video von Alex von Frankenberg) würde es vermutlich eher zum Ausbruch kommen, der alles mitreißt. Ein langsames stetiges Wachstum wäre mir aber eigentlich lieber.

Okay, also meine Prognose, um konsequent zu sein: Jetzt, Ende August 2021 fühlt es sich so an, als ob der Vulkan bis Mitte-Ende November richtig ausbrechen könnte. Anfang Dezember ist der Peak. Dann kommt der Zusammenbruch (Konsolidierung). Es grollt und donnert tief in der Erde. Aufgrund der vielen + im Netzwerkmodell könnte das sehr eruptiv geschehen und langfristig vieles verändern. Kurzfristig jedoch wird es sich eher chaotisch anfühlen. Prognose: Bitcoin wird, sollte es zum Ausbruch kommen, in den kommenden 3-4 Monaten oft in der Tagesschau und im Heutejournal vorkommen. So ab September, bis Jahresende.

Schauen wir mal, in einem halben Jahr oder so, ob ich recht hatte. :wink:

1 „Gefällt mir“

Okay, Aktualisierung. :slight_smile:

Mein Gefühl ist, dass dieser Vulkanausbruch länger dauern wird. Vielleicht beginnt er, im November signifikant spürbar zu werden? Die jüngsten Preisabfälle fühlen sich an, wie als wenn da gerade Risse im Boden entstehen. Lustigerweise habe ich mich innerlich gefreut, als der Preis gefallen ist. Ich hatte so das Gefühl: Das ist richtig so. Das muss so sein. Es gehört zur Dynamik.

Dieser Prozess geschieht sehr viel langsamer.