Gute Frage! Bitcoin Lightning Micropayments machen wohl eher mehr Sinn bei bestehenden Kundenbeziehungen und Kaufabsichten. Jedenfalls hat mich dein Einwurf zum Nachdenken gebracht was den bei SPAM- und DDoS-Abwehr denn noch so funktionieren könnte? Na? Der fortgeschrittene Bitcoiner kennt es: Proof-of-Work natürlich. PoW schützt die Bitcoin Blockchain vor SPAM.
Anstatt mit unseren Daten würden wir mit unserer CPU-Zeit zahlen.
1997 beschrieb Adam Back die Idee das erste mal und ist heute bekannt als Hashcash:
War aber bei E-Mail nie richtig erfolgreich weil optional. Andere moderne Projekte wie LXMF haben PoW direkt ins Nachrichtenübermittlungsprotokoll aufgenommen und versprechen mehr Erfolg. Da führt kein Weg mehr vorbei für die Spammer!
Aber was gibts denn für PoW gegen DDoS? Hab mal gesucht und das „Client Puzzle Protocol“ gefunden:
Das wurde bis 2020 patentiert und war wohl auch deswegen wenig erfolgreich. Seid 2020 ist es frei und jeder könnte es jetzt verwenden.
„Das Protokoll ist eine wirksame Methode zur Verlangsamung von Robotern mit dem Ziel, sie so langsam wie normale Menschen zu machen.“
„Das grundlegende Client-Puzzle-Protokoll ist einfach zu implementieren und kann von jedermann verwendet werden, ohne einen Cent auszugeben.“
PoW wäre Energieverschwendung wenn man bereits eine durch PoW gestützte Währung hat die man austauschen kann.
Von der CPU Auslasrung kann sich die Website nichts kaufen, von Lightning Transaktionen schon
Wer will und kann sollte die Möglichkeit haben mit Bitcoin zu bezahlen. Um die Benutzerfreundlichkeit und den Ablauf nicht zu stören könnte der Browser automatisch auf geeignete Wallets überprüfen und automatisch Mikrozahlungen abbuchen. Gerne auch mit Cashu um die Privatsphäre weiter zu erhöhen.
Am barrierefreiesten, einfachsten bei Benutzerfreundlichkeit und den Ablauf und am privatesten wäre nach wie vor PoW. Wie man dem Artikel oben entnehmen kann wird dies von Akamai bzw. Cloudflare sowieso schon so ähnlich gemacht.
Ich denke die Schwierigkeitsanpassung bzw. der Preis sollte dynamisch sein. Je nach Serverauslastung könnte man es auch komplett weg lassen.
konnte sinnvoll sein, den zuständigen Datenschutzbeauftragten anzuschreiben, bzw. irgendeinen auf Behördenebene, die das dann weiterleiten und auf Antwort warten