Lightning neuer Wein in alten Schläuchen?

Hatte mir gerade das Video von Roman und Professor Rieck angesehen und als sie zum Lightning Network kamen und dazu, wie Zahlungen über Nodes zum Empfänger weitergeleitet werden können, dachte mir plötzlich: moment mal!
Das ist doch vom Konzept her exakt wie das Internet vor dem WWW funktionierte, also mit sog. Mailboxen bzw Bulletin Board Systems. Das vielleicht bekannteste war damals das Fido Netz und da wurden zwar keine payments aber eben Nachrichten und Dateien von Node zu Node weiterverschickt bzw via polling angefordert. Im Gegensatz zu den wesentlich leistungsfähigeren public shell accounts (zu denen Privatpersonen selten Zugang hatten) waren die Mailboxen komplett dezentral und auf typischer Homecomputer Hardware (Apple ][, C64, Amstrad und später Dos Rechner) lauffähig.
Gerne im Schlafzimmer von jugendlichen SysOPs :wink:

Ich finde das ist eine bemerkenswerte Parallele, zumal sich gezeigt hat, dass dieses System eher technikaffine Menschen ansprach. Der wirkliche Durchbruch in den Mainstream sollte erst mit AOL und Co bzw dem WWW kommen.

Vielleicht ist hier auch die zukünftige Rolle der Finanzanbieter und Banken zu sehen, eine These, die ja auch bei Roman anklang. Die meisten Leute haben möglicherweise gar kein Interesse daran „ihre eigne Bank zu sein“ und schon gar keine Lust, sich mit der Technik auseinanderzusetzen.

Was meint ihr?

Lightning ist immer noch im Aufbau.
Aber da tut sich seit 12 Monaten schon sehr viel.
Wer keine Lust auf Technik hat, ist halt immer der Letzte. :wink:
Man kann aber auch Lightning Apps auf dem Handy benutzen. Diese Custodial/Noncustodial Produkte funktionieren ebenfalls und verlangen wenig Background Infos.
Da tut sich im Hintergrund und in der Entwicklung schon recht viel. :wink:

Hier ist ein möglicher Lösungsvorschlag, um Bitcoin im LN skalieren zu können und mit einer on chain Transaktion mehrere Channels mittels „inherited ID“ eröffnen zu können: