Laut BILD-Informationen: CDU/CSU-Finanzpolitiker stellen sich gegen Bitcoin-Steuer


Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/laut-bild-informationen-cdu/csu-finanzpolitiker-stellen-sich-gegen-bitcoin-steuer wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
4 „Gefällt mir“

Leute sind der Meinung Merz hat das vll. nicht so gut hinbekommen.

Mir ist auch ein Rätsel, ob seine Kanzlerschaft eine Sabotage darstellen könnte.

Kann man irgendwo wetten, dass diese Steuer kommen wird?

Quote 1 zu 1,000000000001. Das kommt genau so sicher wie das Amen in der Kirche genauso wie der digitale Euro.

1 „Gefällt mir“

Eben, deswegen will ich ja ein wenig wetten :folded_hands:

In dem Moment, wo Bitcoin dauerhaft einer Steuer unterliegt, kann es nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet werden. Damit hat man eine mögliche Nutzung einer Zukunftstechnologie instant zerstört.
Das sollte man den Befürwortern einer Besteuerung vielleicht mal klar machen.

2 „Gefällt mir“

Solange die Regierung es noch nicht einmal schafft, die Dinge umzusetzen, die im Koalitionsvertrag geregelt sind, sollte man von Dingen, die dort nicht geregelt sind die Finger lassen.

Ist natürlich auch eine „interessante“ Argumentation von Herrn Ehm: „Da steht steht zwar nicht, dass wir das machen, aber da steht auch nicht, dass wir das NICHT machen.“

Ich könnte mir vorstellen, dass Verträge zukünftig deutlich umfangreicher werden, wenn dort auch alles erfasst werden soll, was NICHT geplant ist. Was für ein Theater. In meinem Auto-Kaufvertrag steht auch nur das Auto, welches ich kaufen möchte. Und nicht alle Autos, die ich NICHT kaufen möchte. Hat bis jetzt eigentlich immer gut funktioniert. Aber sicherer ist natürlich die Variante von Herrn Ehm. Ich habe in den Verhandlungen ja nie explizit ausgeschlossen 2 Autos oder 1 Auto und die Kunstpalme aus dem Verkaufsraum zu erwerben. Ich habe zwar klar formuliert, was ich möchte, aber nicht was ich NICHT möchte. Wir alle können noch so viel von „unseren“ Politikern lernen.

9 „Gefällt mir“

Warum sollte das nicht gehen? Wenn ich heute meine EC- oder Kreditkarte zum Zahlen nutze, landet ja auch nicht der gesamte Betrag beim Verkäufer. Einen Teil muss er halt weiterleiten. Ich sehe nicht, warum das bei Bitcoin nicht genau so funktionieren könnte.

Ich bin natürlich auch dagegen, aber DAS Argument ist aus meiner Sicht nicht haltbar.

In de USA, gibt es meines Wissens auch, keine Haltefrist, wie ist es denn da gelöst, wenn ich mit BTC im Laden bezahle?

Da muss man „theoretisch“ auch Steuern bezahlen, wenn der Bestand zu dem Zeitpunkt im Plus ist.
Aus diesem Grund sind sie ja aktuell dran mit der Grenze von 200 Dollar bei Transaktionen, wo diese dann steuerfrei wären.

1 „Gefällt mir“

Wat? Der Verkäufer beim Edeka, wo Du mit Bitcoin bezahlen willst, kann deinen steuerpflichtigen Teil nicht weiterleiten, weil er deinen Gewinn der Sats, die Du ausgegeben hast, gar nicht kennt.
Das musst Du dann selbst zuhause erledigen.
Und das wird kein Mensch tun, weil es irre aufwändig ist.

Als Zahlungsmittel ist es nur praktikabel, wenn der gesamte für Käufe ausgegebene Betrag steuerfrei ist. Alles andere ist geisteskranker Aufwand und verteuert den Einkauf noch nachträglich, weil man später vom Finanzamt Steuern auf den Kaufbetrag oben drauf gesattelt bekommt.

Klingt fast so als wären wenig sinnvolle Steuern besser als viele Steuern auf alles per Gießkanne, aber ohne eine Grießkanne, sondern das Selbe Prinzip mit dem Aufwand von tausenden Verwaltern die eine Pipette tragen.

Mal ne Frage:

Ihr würdet Steuern in Fiat bezahlen bei einer Bitcoin-Transaktion, richtig? Würdet ihr dann auch Steuern in bitcoin bezahlen bei einer Fiat-Transaktion?

Da haben wir uns missverstanden. Ich bin von einer dauerhaften Besteuerung der Bitcoin-Zahlungen ausgegangen. Also unabhängig davon, ob ich zum Zeitpunkt der Zahlung gerade in der Gewinnzone bin oder nicht. Und DAS würde schon gehen. Nur landen dann 2% halt nicht beim Kreditkartenunternehmen, sondern beim Steuerempfänger - Kommune, Land, Bund.

Deine Variante, dass nur der Gewinn besteuert wird, ist natürlich nicht praktikabel.

Wenn der gesamte Betrag versteuert werden muss, funktioniert es auch - s.o. Da wird auch nichts später oben drauf gesattelt. Die Steuer ist im Preis enthalten. So wie heute auch die Kreditkartengebühren. Oder sie kommt tatsächlich oben drauf. Ich war im Sommer in Indonesien unterwegs. Da war es üblich, dass man mit KK zahlen konnte, musste dann aber ca. 3% Extra-Gebühr akzeptieren. Wahrscheinlich der Teil, den die Händler weiterleiten müssen. Da wurde ich aber überall drauf hingewiesen und mir wurde der Betrag inkl. Gebühr genannt, bevor ich mich entscheiden musste ob das für mich ok ist. Und ich habe mich eigentlich immer für diese Variante entschieden. So könnte es auch geregelt werden. Finde ich übrigens auch eine gute Lösung für die paar Läden, die immer noch auf Cash only bestehen.

Was für eine geniale Idee, man könnte eine Bargeld und analoger Euro „Gebühr“ einführen und sagen beim digitalen Euro gibt es so etwas nicht.

Und schon hätte man einen Anreiz den digitalen Euro zu nutzen ironie off