Krypto's schaffen sich selbst ab!

Hallo Roman,

erstmal vielen Dank für deinen fundierten Content.

Meine Annahme ist, dass sich Kryptos selbst abschaffen und zwar in dem immer mehr Privat-Keys verloren gehen.

Angenommen du verlierst beim Spazieren gehen einen €10 Schein, dieser wird durch den Wind weg geweht und bleibt einen Kilometer weiter liegen. Erstmal sind diese €10 verloren, aber jemand der zufällig vorbeikommt findet diese €10 wieder und bringt sie zurück ins System.

Bei Krypto’s ist es so, dass wenn der Privat-Key verloren geht, kommt niemand an die Coins. Diese kommen nie mehr ins System zurück. Dadurch gibt es immer weniger Coins, was am Anfang den Wert steigen lässt, aber je mehr Coins (Privat-Keys) verloren gehen den Wert im Endeffekt sinken lässt.

Müsste es nicht eine Möglichkeit geben verlorene Coins wieder ins System zurückzuführen. Wie z.B. indem man seine E-Mail Adresse an den Public-Key anheftet und dadurch informiert wird, dass auf dieser Krypto-Adresse z.B. schon fünf Jahre keine Transaktion stattgefunden und man davon ausgeht, dass diese Coins verloren gegangen sind. Die darin enthaltene Coins, sofern in den nächsten 3 Monaten keine Transaktion auf dieser Adresse stattfindet, an die Core-Developer ausgezahlt werden.

Vielen Dank für deine Meinung.

Ich bin zwar nicht Roman, aber es darf sich hoffentlich jeder an der Diskussion beteiligen. :grinning:

Der Wert steigt nicht zwangsläufig durch verlorene Coins, denn

  1. wird das nicht protokolliert. Wer würde auch schon öffentlich zugeben wollen, Coins verloren zu haben?

  2. wäre nur eine sehr große Menge an verlorenen Coins relevant. Damit bspw. bei BTC der Wert steigt, müsste schon mehrere 1000, wenn nicht 10.000 BTC verloren gehen. Spätestens seit 2017 haben alle gemerkt, wie hoch der Wert/Preis von BTC ist und vermutlich noch werden kann. Dass also jemand seinen Computer wegwirft oder seinen Key für eine Wallet mit 10.000 BTC verliert, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Bei BTC wird zwar heftigst darüber spekuliert, wieviele BTC mittlerweile verloren gegangen sind und dass der Preis dementsprechend deutlich höher sein müsste, aber der Markt reagiert nicht auf solche Meldungen/Spekulationen.

Der Markt reagiert nicht einmal darauf, wenn große Investment-Firmen bekanntgeben, mehrere 100.000 BTC gekauft zu haben. :wink:

Und wo genau willst Du die Grenze setzen? Für einige Retail Investoren (also Leute wie wir) mögen 5 Jahre lang sein, aber die großen Käufer (Fonds etc.) kaufen für 10, 20, 30 Jahre oder sogar noch länger.

Für die ist das ein Langzeitinvestment, das im Idealfall mehrere Generationen überdauert.

What?! Warum?

Das wäre so, als wenn ich ein Sparkonto hätte und wenn ich das Geld x Jahre nicht bewegt hätte, würde mein Geld an die EZB geschickt werden.

Hast Du Dir das wirklich gut überlegt?

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Ich denke allein schon dass der Bitcoin & Co „teilbar“ ist wird es egal sein. Es können auch locker 1 Mio Bitcoins oder mehr ins Nirvana schicken würde es egal sein. Umso höher der Bitcoin-Preis umso mehr wird er so oder so geteilt werden.

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Ich denke verlorene coins schaden dem BTC nicht.und hodler haben ein viel größeres Zeitfenster. Das Wesentlichste ist doch, dass nur du über deine Keys verfügst. Das beinhaltet eben die Gefahr des Verlustes. Bisher kann man eben nicht beides haben.

Meine Vermutung ist wenn zu viele coins verloren gehen sollten in Zukunft dann werden neue wieder erstellt wenn alle dafür sind und jeder davon einen teil kriegt dann sind es statt 21 Millionen bitcoin 30 Millionen zum beispiel aber lass ma uns überraschen :wink:

Vlt sind sie ja nicht für immer verloren und man kann in Zukunft die aktuell sicheren PrivateKeys mit wenig Aufwand „knacken“.

Stimmt könnte ich mir auch vorstellen :+1:

Die Blaue Mauritius soll jetzt nachgedruckt werden, denn es gibt ja nur noch so wenige davon.

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