Krypto-Steuer: Welchen Effekt hätten die neuen Pläne der Bundesregierung wirklich?


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Schöner Artikel, danke René.

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Nicht zu vergessen externe Effekte. Wer nicht (mehr) Steuerfrei verkaufen kann, der hat einen größeren Anreiz die Bitcoin stattdessen zu beleihen.

Im kleinen oft noch von privat über P2P (z.B. Firefish), aber institutionelle Marktteilnehmer nutzen schon heute (Schatten)-Banken dafür, und es gibt zunehmend Interesse von Bankenseite bitcoinbesicherte Kredite anzubieten.

Kredite (insb. von Finanzinstituten/Banken vergebene) erhöhen aber die Geldmenge. Hier wird also ein Anreizsystem geschaffen, durch das bei steigendem Bitcoinpreis immer mehr Coins effektiv gehebelt werden, auf Kosten der Kaufkraft des Euros. Also weniger Verkaufsdruck und stärker entwertendes Fiat. :rofl:

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Super hilfreiche Einordnung, vielen Dank René.

Leider zählen Fakten in diesem Land schon lange nicht mehr besonders viel.

Die Leute verändern ihr Verhalten oder gehen und die ganzen theoretischen Berechnungen sind wertlos.

Anderes Bsp wer 30% EkSt noch akzeptabel findet wird bei 45% vielleicht gehen. Dann kassieren sie 45% von Null und haben weniger Einnahmen als zuvor.

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„vielleicht“, - kommt immer drauf an, was auf der Gegenseite der Bilanz steht!

da könnte man gleich wieder in den fiskalischen Besteckkasten gucken und einen Blick in die Geschichte werfen.

Folterwerkzeug Hypothekengewinnabgabe, Kreditgewinnabgabe, Vermögenssteuer, …
Alles nichts neues, alles erprobt. :see_no_evil_monkey:

Klar, nur für einige wird es wirklich lohnen, viele können gar nicht.

Aber wer kann…muss ja nicht auf Dauer sein.

Herzlichen Dank für diesen und viele andere Artikel. Allesamt mit viel Hintergrundinformationen. Tut hier der Forum Community gut. :+1:

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Gewinne???
Da träumt wohl schon jemand vom ganz großen Bullenmarkt.
Kann ich dann auch meine Verluste absetzen, die ich jetzt natürlich erst recht nicht realisieren werde?

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ja natürlich, so du hast :rofl:
und die Verluste deklariert hast

Eine 10% Steuer auf Krypto / Bitcoin Gewinne wäre eine clevere Lösung. Dieses Modell würde den „Gold-Frieden“ bewahren, den Staatssäckel füllen und Deutschland als modernen Krypto-Standort zementieren. Es ist der klassische Realpolitik-Kompromiss: Keiner bekommt alles, aber alle können damit leben.

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Warum?
Warum lässt du dich gern berauben und wehrst dich nicht ein wenig dagegen?
Die Regierung/der Staat hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem!
Finger aus meinem Geldbeutel!

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das Problem ist aber hier, die Subventionen, auch die ganz versteckten, die will man aber gerne behalten - auch hier Finger weg von meinem Geldbeutel

Keine neuen Steuern, der Staat soll endlich lernen nicht alles zu verbrennen!

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Davor käme schon das wollen. Daran hapert es aber bereits.

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der „Staat“ ist zunächst ein abstraktes Konstrukt und kann als solches nicht „lernen“.

„Das Wollen“ :joy::joy::joy::joy: - mhm, der einzelne vielleicht schon, die Gesamtheit eher nicht.

Habe heute von einem ehemaligen … gelesen, seine Aussage, und die eigentlich nicht neu ist:

Warum sollten Parteien - egal welche - sparen? Das Ergebnis wäre, dass sie nicht mehr gewählt würden, da sie zu vielen weh tun müssten.

Beispielhaft kann man das dich gerade bei der Krankenkassenreform ablesen.

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