Könnte lightning Bitcoin irgendwann zu PoS machen?

Ich weiß, sehr weit her geholt aber:
Mit abnehmenden Blockrewards kommt der incentive zum minen fast nur aus Tansaktionsgebühren. Transaktionen können aber über lightning günstiger getätigt werden. Gut vernetzte nodes mit vielen großen channels könnten dann vielleicht mehr verdienen und immer mehr sats fließen an die dicken nodes → PoS.

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Sehe ich nicht als Problem, da es ja weiterhin Wettbewerb gibt/geben wird. Ich verstehe aber deinen Punkt.

Jede node konkurriert mit ihren Channels um das Routing. Klar haben dabei große Nodes Vorteile, aber die stellen auch für die die Dienstleistung (macht man als PoS Node aber quasi auch) Kapital zur Verfügung, was nicht anderweitig genutzt werden kann.
Ich denke, dass wenn Banken Bitcoin irgendwann übernehmen, dass quasi die Lightning Channel zwischen den Banken sind und es nur noch wenige kleine Entitäten direkt im Netzwerk sind, dass man dort dann für seine „angelegten Bitcoin“ auch „Zinsen“ bekommen kann, die dann über die Routing Fees verdient werden.

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Für user bleibt es vermutlich wichtig nicht sein ganzes Geld in Lightning oder wo auch immer zu haben, sondern den Hauptteil auf der Blockchain, on chain.

Die 2. Layer Betreiber können Pleite gehen oder korrumpiert werden - theoretisch. Der Basislayer sollte trotzdem auf jeden Fall stabil und unzensierbar bleiben.

Der Onchain-Nachweis wird vermutlich auch für Finanzinstitute (welcher Art auch immer) eine Reputation darstellen.

Not-your-Keys, not your Kies wird immer wieder Thema werden, bei jedem Verlust, wenn wieder etwas Pleite ging und Menschen dadurch Sats verloren haben.

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