KI nutzt Bitcoin um unabhängig zu werden!

ist ansonsten einfach die Methode IOT

Nein, eine simple Feststellung. Wenn du schreibst, dass Maschinen eine bessere Version vom Menschen seien, dann steckt dahinter eben eine ganz bestimmte Geisteshaltung. Entweder das, oder dir ist nicht bewusst, was du damit aussagst. Wovon ich dem Fall nicht ausgehe.

Weißt du wo wir halt landen, wenn wir ökomische Effizienz und reine Rationalität über alles stellen?

In der reinen Menschenverachtung. Denn Menschen sind nunmal nicht rein rational und effizient sondern Menschen haben Schwächen. Wenn wir das, was Maschinen leisten können als Ideal nehmen und diese Maschinen auf ein Podest noch über den Menschen stellen, was du eben mit der Aussage, sie seien die bessere Version vom Menschen getan hast, dann hat Mensch zu sein eben keinerlei Wert mehr in einer Welt in der die Bilanzen stimmen müssen.

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das kannst du für dich ganz einfach ändern :smiling_face_with_sunglasses:

Eigentlich ganz klar, dann gibt es einen KI Chip, den man sich selber implementieren kann und somit zur KI aufholen kann :slight_smile:

Der Menschliche Körper muss ja in 100 Jahren nicht so aussehen, wie er heute aussieht. :grin:

Du argumentierst schon wieder moralisch, in dem du glaubst “menschlicher” und damit automatisch richtiger zu handeln. Ich sehe es halt nicht so, da ich das menschliche Handeln als nicht besonders gut oder schlau empfinde. Damit gibt es für mich durchaus die Option, dass es möglich ist, besser zu handeln als Menschen es tun.

Daraus folgt aber nicht, dass ich alle Menschen schlecht finde. Sie sind halt wie sie sind und ich komme damit klar. Ich helfe sogar wo ich kann, spende hier und da und bin absoluter Pazifist - wenn auch etwas misanthropisch angehaucht :smiling_face_with_sunglasses:

Ja, aber dann haben wir ja den “besseren” Menschen. Oder zumindest eine Weiterentwicklung.

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Nein, tue ich nicht. Ich sage, Menschen sind so wie sie sind und das ist gut so. Trotz aller Schwächen. Die einen Verhaltensweisen kann man ablehnen, die anderen befürworten.

Du aber stellst Maschinen ÜBER den Menschen allgemein und erklärst das was Maschinen sind zum Ideal und wertest die gesamte Menschheit ab.

Dass so eine Geisteshaltung zu nichts gutem führen kann sollte klar sein. Ist dieser Satz dann eine moralische Wertung? Ja, aber sicher. Wo wären wir denn ohne Moral?

Eben in der reinen Menschenverachtung. Ich verstehe nicht wie man Mensch sein und Moral trennen kann bzw. kann man das eben nur, wenn man Mensch sein eben verachtet und meinetwegen Maschinen zum neuen Ideal macht.

Schon klar :grinning_face_with_smiling_eyes:

Aber dadurch wäre auch nix gewonnen. Müsste man halt eher so machen wie Thanos :winking_face_with_tongue:

Und bevor jetzt wieder jemand zetert - nein, möchte ich nicht, bin Pazifist.

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Ähnlich beim Navi → könnte im Fluss enden :grin:

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„Besser“ ist ein menschlicher Maßstab, kein planetarer. Die Erde kennt kein Gut und Böse, keine Ideale und keine Zielvorstellung, nur Zustandsänderungen. Eiszeiten, Supervulkane und Asteroideneinschläge haben mehr zerstört als der Mensch, ohne dass man von „schlecht für die Erde“ sprechen würde. Der Mensch ist kein Gegner der Erde, sondern Teil ihrer Prozesse. Dass wir Umweltprobleme verursachen, ist unbestritten, aber das ist eine moralische Bewertung aus menschlicher Perspektive, keine objektive Aussage über den Zustand des Planeten. Die Frage ist daher nicht, ob die Erde ohne uns ‚besser dran‘ wäre, sondern ob wir lernen, verantwortungsvoller mit den Folgen unseres Handelns umzugehen.“

Der Mensch ist aus der Erde entstanden, vollständig abhängig von ihr und an sie gebunden. Ein Gegner ist etwas Externes. Der Mensch ist intern. Zu sagen „die Erde wäre ohne uns besser dran“ ist so, als würde eine Zelle sagen: Der Organismus wäre ohne mich besser. Das ergibt keinen Sinn.

Das was Du bringt ist ein Selbstvorwurf: „Wir genügen unseren eigenen moralischen Maßstäben nicht.“ Das ist legitim. Aber es ist kein Argument gegen die Existenz des Menschen.

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Sehe ich halt nicht so. Sie handeln einfach immernoch wie Affen auf einem etwas höheren Level. Oder vielleicht doch schlimmer. Haben sich in der Geschichte mehr Menschen oder mehr Affen gegenseitig umgebracht?

Da kannste deine Moralkeule schwingen wie du willst.

Ich erkläre überhaupt nix zum Ideal - ist eine reine Interpretation von dir, in einer Welt wo anscheinend nur Absolutheiten gelten. Ich sage nur, dass es möglich ist, besser zu handeln als es Menschen tun. Besser im Umgang mit Ressourcen, der Umwelt und im Miteinander.

Dass Maschinen die bessere Version vom Menschen seien ist doch deine Aussage. Damit stellst du Maschinen über den Menschen, also machst die zum Ideal, und packst beide in dieselbe Kategorie…

Ok, wir beenden das einfach und ich gehe jetzt davon aus, dass dir nicht klar ist, was du da eigentlich gesagt hast.

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Das kam in meiner Wahrnehmung so in den 70er und 80er auf, dass man Menschen als Virus des Planeten begriff, dass es besser sei, keine Kinder mehr in DIESE Welt zu setzen usw. usf.

Ich glaube, dass das sozusagen die Erweiterung dessen ist, was man von den Schrecken des 2. WK mitgenommen hat. Das betrifft ja letztlich auch „nur“ die weißen Völker. Also dass man sich permanent selbst anklagt.

Insofern ist das auch nur folgerichtig, dass man sich selbst abschafft mit so einer Geisteshaltung.

Und ich will den Thread jetzt nicht kapern, aber dass kyrneh schlicht ignoriert, dass vieles von dem was er kritisiert, schlicht am kapitalistischen System liegt, ist wirklich bemerkenswert. ;)

Der Vergleich hinkt, weil Du Dinge vermischt, die nicht vergleichbar sind. Affen töten nicht weniger, weil sie besser sind, sondern weil sie in kleinen Gruppen leben, wenig Technologie haben und kaum Macht über ihre Umwelt besitzen. Der Mensch tötet mehr, weil er mehr kann, nicht weil er moralisch schlechter ist. Technik skaliert Wirkung und zwar in beide Richtungen. Ein Speer, ein Gewehr, eine Drohne verändern nicht die Natur des Menschen, sondern die Reichweite seiner Handlungen. Moral misst man nicht an absoluten Zahlen, sondern an Reflexionsfähigkeit.
Affen stellen sich keine Fragen über Schuld, Verantwortung oder Folgen. Menschen schon und genau das unterscheidet sie. Zu sagen „Menschen handeln wie Affen auf höherem Level“ beschreibt Biologie, aber übersieht der Mensch ist die erste Spezies ist, die ihr eigenes Verhalten problematisiert, kritisiert und verändern kann.

Dass wir Fehler machen, Kriege führen und zerstören, ist Realität. Dass wir darüber diskutieren, Verantwortung empfinden und versuchen gegenzusteuern, ebenfalls.

Das ist kein Freispruch, aber auch kein Beweis für „schlechter als Affen“.
Es zeigt nur: Macht ohne Reife skaliert Schaden und Reife ohne Macht wäre bedeutungslos.

Wer Menschen mit Affen vergleicht, misst Wirkung statt Bewusstsein. Das ist keine Moralkeule, das ist Kategorienlehre.

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Ich denke, der Standpunkt, dass die Interaktion und Interdependenz zwischen möglichst vielen verschiedenen lebendigen Organismen (also Tier - und Pflanzenarten, einschließlich Mensch), etwas „Gutes“ ist, sollte nicht vernachlässigt werden. Also Komplexität. Von diesem Standpunkt aus, ist Umweltzerstörung etwas „Schlechtes“. Da sie Komplexität verringert. Und nicht etwas wertfreies.

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In Dungeons&Dragons-Spielen war das exakt der “Druide” - als radikal neutraler Charakter. Dieses “Nicht werten” fand ich schon als Jugendlicher einen interessanten Gedanken, weil es all das von Menschen erschaffene Moralgerüst, incl. Sanktionierungen und Ausschluss nicht passender Elemente, radikal ablehnte.

Das „Nicht-werten“ ist im Buddhismus sehr differenziert ausgearbeitet…

Wenn der Doc schon damit anfängt, nehmen wir es doch auf:

Wie ist das bei einer Krebszelle? Die entsteht auch aus dem Organismus, ist aber zugleich eindeutig schädlich?

Durchaus. Ich rede ja allgemein vom Menschen, also mich eingeschlossen. Ich behaupte ja nicht, dass ich besser wäre, sondern bemängele allgemein was WIR auf diesem Planeten veranstalten.

Ist ja auch eine Art Entwicklung. Dass man die eigene Unzulänglichkeit immerhin erkennt und hinterfragt. Immerhin hatten wir daraufhin in Europa die längste Zeit keine großen Kriege und allgemeinen Wohlstandszuwachs.

Trotz

Hab nur drauf gewartet…. :partying_face: :partying_face: :partying_face:

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Eine Krebszelle ist eine lokale Fehlregulation ohne Bewusstsein, ohne Reflexion und ohne Möglichkeit zur Korrektur. Sie kann nicht anders handeln. Der Mensch ist kein unkontrolliertes Zellwachstum, sondern ein bewusstes Systemelement, das sein eigenes Verhalten beobachten, bewerten und verändern kann, auch wenn es das oft schlecht oder zu spät tut.

Dass wir Schaden verursachen, ist unstrittig. Aber genau die Fähigkeit, das zu erkennen, darüber zu streiten und gegenzusteuern, ist der entscheidende Unterschied. Krebs kann das nicht.

Der Mensch ist kein Krebs der Erde, sondern ein mächtiger, noch unreifer Teil eines komplexen Systems.

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“Der Mensch kann tun was er will, aber nicht wollen was er will.”

Ich glaub da ist was dran. Zumindest ein bisschen. Ja, ich denke ja auch, dass wir Fehler erkennen und uns entwickeln können. Aber halt nur seeeehr langsam. Und am Ende ist es vielleicht auch einfach egal, da wir die kommende Entwicklung nicht verhindern werden, selbst wenn sie unseren Untergang bedeutet.

Dagegen hat ja auch niemand was. Nur ist eben immer die Frage was man für Schlüsse zieht.

Wer z.B. sagt, der Mensch sei ein Virus usw. oder eben, dass Maschinen die bessere Version des Menschen seien, der sagt damit letztlich, dass er von Menschen nichts hält. Und eine solche Sicht auf die Welt und ein solches Menschenbild führt dann eben auch zu etwas.

Ich mache z.B. nie direkt die Menschen verantwortlich, sondern das System in dem sie leben. In diesem System geht es eben nicht anders, dass man z.B. die Umwelt ausbeutet und kaputt macht. Natürlich tun das immer auch noch Menschen die da direkt für verantwortlich sind, aber die handeln ja innerhalb eines bestimmten Systems welches ihnen gewisse Vorgaben macht.

So wäre das übrigens dann auch mit Maschinen. Wenn Maschinen die Arbeit von Menschen übernehmen, dann tun sie das auch innerhalb des bestehenden Systems und Menschen geben ihnen den Handlungsrahmen vor.

Wenn Menschen also jetzt schon die Umwelt zerstören, dann werden das Maschinen umso besser machen, weil sie noch viel rationaler und effizenter darin sind und keine Bäume brauchen.

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