Inflation nur durch Aufgabe Kapitalgedeckter Rente möglich?

Hallo zusammen, nach dem ich gerade auf der Zeit den Artikel zu Pflegeversicherung und Pflegebezahlung gelesen, und fand einige Kommentare sehr interessiert: ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.

  1. Ein Herr muss monatlich 5000€ für die Pflege bezahlen und hat nicht einmal brutto jemals so viel verdient.
  2. Die junge Generation soll mit den Steuergeldern die baby-boomer unterstützen und gleichzeitig selbständig für sich vorsorgen, was eine extreme Doppelbelastung darstellt.

Meine Gedanken dazu waren, dass mit einer Kapital gedeckten Rente eine starke Inflation der Bevölkerung nicht vermittelbar wären. Dann würde jeder sofort merken, wie die Kaufkraft seiner Rücklagen schrumpft. Wenn man sich vorstellt, wie hoch der Monatslohn in den 60ern war, ist damit vom Geldbetrag netto heute nicht Mal eine Miete bezahlbar.
Nur mit der Einführung der Umlage im Rentensystem und Pflegeversicherung ist aus meiner Sicht eine inflationäre Geldpolitik möglich.
Dadurch konnte das Problem mit den baby-boomern bis zu einem Crash wenn sie keine Verantwortung mehr übernehmen können, verschoben werden.

Bei der Umstellung von Adenauer 1957 konnte zudem die Rente weiter aus den Kapitaldeckungen und nur anteilig aus dem Umlagegeldern gezahlt werden. Damit waren damals die Belastungen nochmal geringer. Das ist dann für einen neuen Aufbau einer Kapitaldeckungen natürlich anders herum.

Wie steht ihr dazu, ist eine inflationäre Geldpolitik nur möglich mit Umlagerente und Pflegeversicherung? Würde eine kapitalgedeckte Rente das baby-boomer Problem gar nicht entstehen lassen können?

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Ich habe mal deine Vertrauensstufe angepasst, damit du den halbfertigen Beitrag editieren kannst. :slight_smile:

Kann evtl. etwas dauern bis es wirksam wird.