FAZ: "So war der Bitcoin nicht gedacht" - Ist von der Idee der Alternative zu Fiat nichts mehr übrig?

Ist von der ursprünglichen Idee der Cypherpunks und Bitcoin als dezentraler Alternative zum Fiat-System nichts mehr übrig? Die FAZ widmete sich dieser Frage.

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Beiden Argumentationen ist teilweise etwas abzugewinnen. Es wäre natürlich schön, wenn Bitcoin als trojanisches Pferd der Freiheit das bisher ungedeckte Geld ersetzen könnte.

Andererseits steht zu befürchten, dass Bitcoin auf dem Weg dahin so stark reguliert wird, dass von den ursprünglichen Vorzügen nicht viel übrig bleibt. Zu einem wesentlichen Teil ist das heute schon der Fall mit KYC und Chainanalyse.

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Ja, Bitcoin braucht in Zukunft mehr privacy per default. Mit Taproot und Lightning sind kleine Schritte getan, weitere werden folgen.

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Darauf hoffe ich. Ideen gibt es ja.

Trotzdem bedarf es auch einer gesellschaftlichen und politischen Anerkennung der Privatsphäre als Menschenrecht.

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Bitcoin ist für alle da.

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Ich finde, den Artikel hätte es jetzt nicht gebraucht, weil eben keine eindeutige Antwort und keine richtigen Fakten genannt werden. Bitcoin gibt seine ursprüngliche Idee ja nicht auf, nur weil manche Leute damit spekulieren beziehungsweise es langfristig hodln. Mich hätte interessiert: Gab es zu viele Updates, bei denen für die Cypherpunks wichtige Eigenschaften Bitcoins verschwunden sind? Oder gibt es eben nur ein anderes Mindset unter den Hodlern, aber Bitcoin ist gleich geblieben?

Es muß ja immer künstlich aufgebauscht werden, damit man Aufmerksamkeit bekommt. Dazu gehören auch Fragen, die gar keine sind.
Zur Sache: So wie das Internet durch Sex- und Pornoseiten beschleunigte weltweite Anwendung gefunden hat, ist der Bitcoin als Spekulationsobjekt in zunehmender Verbreitung. Das wird sich aber einpendeln so wie heute Anleger Teile ihrer Euronen in Fränkli tauschen, der Sicherheit halber.
Schon on der Masse her ersichtlich ist der Bitcoin als Anlageform wie als sichere Leitwährung anerkannt, die Dezentralitat und der intrinsische Wert (durch Mining) wie beim Gold (durch die Herstellungskosten von heute ca. 1.300 $/oz) gegeben.
Der sehr massive Blackrock-Einstieg ((beim Mining vor bereits ca.3 Jahren! In Millionenhöhe für die Geräte) zeigt das Ziel: ihn als Leitwährungsersatz für den aufgeweichten Schuldendollar zu etablieren. Ist zwar kein Fiatmoney mehr, aber die Kurshöhe von den Walen schön manipulierbar. Siehe PPP-Team zur ständigen Papiergoldpreis-Manipulation seit Jahrzehnten.
Gold kam übrigens dafür nicht mehr in Frage, weil die Welt Fotos von amerikanischen Doublė-Goldbarren aus Wolfram niemals mehr als hinterlegte Sicherheit für Dollars akzeptiert hätten.
Fazit:
BTC als Weltstandard ist für die kleptokratischen Eliten ein gangbarer Kompromiß, der ihren Status nicht gefährdet und durch rechtzeitigen Bitcoinerwerb ihr Vermögen per Spekulation vermehrt und später über "Kurspflege"dauerhaft sichert. Genial, oder?