ETF aus Deutschland reguliert, lizenziert und per Sparplan? COINDEX

Hallo Crypto Freunde,

Meinungen zu diesem Pitch der gerade auf Companisto läuft?

Sparpläne werden wohl auch für Cryptos immer beliebter. BITPANDA hat da ja schon vorgelegt. Dieses Startup legt jetzt mit den bekannten Partnern die schon lange am Markt in DE sind das ETF Index Sparplan Projekt auf. Sparpläne soll es wohl ab EUR 25,00 geben und via SUTOR Bank und BITCOINDE abgesichert werden. Das startup selbst stellt nur einen Algo (keinen Bot) und die big data bereit. Klingt alles recht logisch und interessant, vor allem weil BAFIN und EINLAGENSICHERUNGSFONDS über die Partner ja vorhanden sind. Wenn jetzt Direktbanken usw. die Sparpläne dafür lizenzieren, dann könnte sich das Projekt lohnen. Werde es beobachten.

Ich habe von den Gründern selbst in den letzten Jahren bislang noch nichts gehört. Kennt die vielleicht einer von Euch? Wir seht Ihr dieses Projekt?

Freue mich auf Eure Meinungen.

heiter weiter!

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Hört sich vielversprechend an - kannte ich noch gar nicht.
Von Bitcoin.de / Sutor Bank hört man ja nicht unbedingt die besten Stories aber ich werde es mir mal anschauen und testen obwohl es für mich eigentlich nicht interessant ist. Bei Bitpanda sind ja die Kaufgebühren pro Sparplan-Rate relativ teuer. Bei den neuen Bitpanda Indizes ist mir auch die Bitcoin „exposure“ etwas zu gering und die Shitcoinerei zu hoch - aber kann man ja auch mit zusätzlichen BTC Käufen ausgleichen. Das soll ja wohl bei Coindex dann frei wählbar sein. Nur verstehe ich nicht wie das Ganze nach einem Jahr steuerfrei sein soll wenn auch automatisches Rebalancing angeboten wird?

Gründer sagen mir auch nichts, nur die Investoren.

Warum sollte ich bei manuellen Investments keine Transparenz und keine gesamte Marktabdeckung haben? Den einzig wichtigen Punkt „Bequemlichkeit“ haben sie vergessen.

Die müssen erst einmal live gehen, jetzt geht da noch gar nix. Und ob es sinnvoll ist so diversifiziert in Shitcoins zu investieren ist auch eine andere Frage.

Wie sieht das mit der Steuer aus. ETFs unterliegen generell der Steuer, auch wenn das Asset darunter das normalerweise nicht tut bzw. beim Asset es eine Haltefrist gibt.

Nur zum Verständnis für mich:
Man hält bei diesen Sparplänen keine Kryptos, oder!? Also quasi nur Derivate…?
Wenn das so ist, dann wäre es doch ziemlicher Unfug…
Wenn es doch so ist, wer hat dann die Private-Keys? Oder gibts eine Multi-Signatur-Wallet?

Ich habe es auch noch nicht so ganz kapiert. Also du investierst hier nicht in ETF oder ETC, soviel hab ich raus. Ich glaube eher sie agieren als Index Anbieter ähnlich MSCI oder FTSE. Und du kannst dann in diesen Index per Sparplan investieren, und wenn das viele tun kaufen sie immer in großen Margen und sparen dadurch Transaktionsgebühren. Danach agieren sie vermutlich ähnlich wie Robin Hood oder jetzt PayPal. Du hältst dann theoretisch die Cryptos direkt (daher kein Derivat), kannst sie aber nur kaufen oder verkaufen, jedoch nicht versenden bzw. direkt drauf zugreifen. Dann klappt das auch mit der Steuerfreiheit nach einem Jahr. Aber dann ist es auf lange Sicht ein Rohrkrepierer, weil wenn ich nur die Möglichkeit habe Fiat --> Crypto --> Fiat (später CBDC) ist das witzlos weil es gegen die Grundsätze „not your Keys not your Crypto“ und „Dezentralisierung“ verstößt.

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Für „normale“ Benutzer sicher eine gute Idee, aber wer sich ein bisschen auskennt, sollte lieber selber Kryptos kaufen.

Erstens kann man dadurch Gebühren sparen (Companisto wird den Service nicht kostenlos anbieten.) und zweitens „Not your keys, not your coins.“

Registrieren, kaufen und HODL ist kein Hexenwerk. Dafür braucht man nicht zwingend einen ETF.

Aber wer damit nichts zu tun haben will und für das Ansehen von Kryptowährungen im Allgemeinen ist das sicher eine gute Sache.

Ich bin kein Experte, aber Einlagensicherungen gibt’s doch nur bei Banken oder nicht? Es ist natürlich schon sicherer, als dafür einen Broker in Asien zu nutzen (#NOHATE gegen asiatische Firmen!), aber „wenn weg, dann weg“.

Und sollte BTC auf 0 gehen, hast Du Pech.

„ETF Sparplan“ klingt zwar danach, als wenn man durch das Sparen immer nur ansammelt, aber das Risiko des Totalverlusts (nicht zu verwechseln mit SCAM) gibt es trotzdem noch. Es ist halt ein Spekulationsgeschäft.

Und die Texte beim Menüpunkt „Sicherheit“ sind Standard-Texte wie bei jeder anderen Webseite auch: Deutsches Rechenzentrum, Redundanz, Verschlüsselung, Backups,…

Ich sage nicht, dass das schlecht ist, aber das ist jetzt nichts, was andere Datenverwaltungs-Firmen auch schreiben.

Hältst du dein Portfolio länger als 12 Monate erhälst du steuerfreie Gewinne.
Quelle: coindex/de

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Gut, dann kann es kein Derivat sein und vermutlich so wie ich es beschrieben habe.

Einlagensicherung wird auch nur für das Verrechnungskonto gelten. Ähnlich wie bei den Aktien. Da gilt diese auch nur für das Verrechnungskonto (max. 100k) während für das Portfolio die Anlegerentschädigung gilt (20k, in DE möglicherweise anders). Bei Coindex wird es für die Cryptos vermutlich einen anderen Versicherungsträger geben (so wie bei den Exchanges).

Ich glaube da braucht es noch ein detailliertes Whitepaper um das alles zu durchblicken.

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