Es ist so weit: Die Beweislastumkehr für Vermögenswerte soll kommen

Das ist genau die Sichtweise, die medial gefördert wird und welche die Mächtigen nutzen, um die eigene Macht zu zementieren. Weil ich aber deinen Standpunkt respektiere und nachvollziehen kann - hier nochmal, warum ich das für falsch halte:

Ich verfolge die Entwicklung der AFD seit ihrer Gründung 2013. Sie entstand aus der Kritik an der Merkelschen Politik in Sachen Euro-„Rettung“. Da Sie über dieses Thema hinaus weitere Standpunkte bezog, die in den etablierten Parteien nicht vertreten wurden, entwickelte sie sich bekanntermaßen zur größten Oppositionspartei.

Von Beginn an wurde die Partei rechtsextremistisch geframt, da die Standpunkte überwiegend konservativ (also rechts von der weit, weit nach links gerückten CDU) waren. Richtig ist, dass sich viele Rechtsextremisten zu dieser Partei hingezogen fühl(t)en und Mitglieder wurden. Richtig ist m.E. auch, dass die Partei im Laufe der Jahre weiter nach rechts rutschte, was daran liegt, dass gemäßigte Konservative (Wie z.B. Lucke, Petry, Meuthen, Cotar…) die Partei verließen.

Dies ist aber meiner Beobachtung nach in erster Linie eine Folge des medialen Framings und des daraus resultierenden Drucks (Damit meine ich Verunglimpfungen, Ausgrenzungen, Anschläge usw.) auf Menschen, die sich zur AfD bekannt haben und bekennen. Ich bewundere die Menschen, die das seit Jahren aushalten.

Ich habe - von Beginn an - keinen einzigen neutralen oder gar positiven Bericht über diese Partei oder deren Mitglieder in den Staats- und Leitmedien gesehen. Es wird hier gnadenlos pauschaliert und desinformiert. Man könnte sogar sagen, dass mit den Mitteln eines „politischen Rassismus“ gearbeitet wird, denn das, was AfD-Vertreter nur auf Grund ihrer Parteizugehörigkeit erfahren, würde ich als tiefstes Unrecht bezeichnen und ist eines demokratischen Landes völlig unwürdig! Es ist aus meiner Sicht das linksgrüne Establishment, was hier mit den Methoden des Nationalsozialismus arbeitet!

Wenn du dir das Parteiprogramm der AfD durchliest, dann enthält es überwiegend Standpunkte der Vernunft und Ideen, die vollkommen gemäßigt und demokratisch sind. Die Medien haben noch nie sachlich oder neutral darüber berichtet, sondern stattdessen immer auf der Personenebene diffamiert, deshalb bleibt mir über das Partei-Programm hinaus kaum eine fundierte Möglichkeit, die Partei zu bewerten.

Meine Herangehensweise an die AfD ist durch und durch so, wie die Politik war, die dieses Land einst groß gemacht hat: Demokratisch! Wenn die Partei jetzt (und vor einigen Jahren) in Koalitionen mit regieren würde, dann hätte sie sich vermutlich längst „entzaubert“. Gleichzeitig würden die Themen, wegen derer die AfD gewählt wird, endlich in den Regierungen vertreten. In Koalitionen hätten „die Guten“ jederzeit die Möglichkeit, eventuelle unakzeptable, rechte Umtriebe der AfD zu blockieren. Und auch „der Wähler“ würde sehen, wenn die AfD nur mit Wasser kocht und sich ggf. anderen Parteien zuwenden.

Dagegen wird duch die völlig undemokratischen Umtriebe der etablierten Parteien erst die AfD überhöht. Die sogenannte Brandmauer und die mediale Ausgrenzung ist der Grund für den Aufstieg dieser Partei! Die Aussetzung einer auf Diskurs basierenden Demokratie geht für mich eindeutig auf das Konto der Mächtigen! Der Unsinn, der der AfD da angedichtet wird, um sie zur rechtsextremen Partei zu machen, ist größtenteils bedeutungsloser Quatsch - der aber zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden kann, weil tatsächlich jeder normale Mensch durch die massive Ausgrenzung und sogar Bedrohung irgendwann das Handtuch wirft.

Üble, korrupte, extremistische, dumme, rücksichtslose Politiker findest du in allen Parteien. Das die Konzentration dieser unter dem gesellschaftlichen Druck einer undemokratischen Ausgrenzung in einer Partei wächst, kann ich nicht ausschließen. Ich kann mit Politikern, wie Höcke (und anderen) überhaupt nichts anfangen, aber das gilt auch für Habeck, Baerbock oder Lauterbach.

Um auf deine Angst zurück zu kommen: Die Methoden der Nazis - mediale Gleichschaltung, Ausgrenzung bis zu Gewalt gegen politisch Anderdenkende, Einschränkung der Meinungsfreiheit, und und und (siehe oben) gehen eindeutig auf das Konto der „Guten“! Stattdessen wird sie medial auf die AfD projeziert - und (wie du beweist) es ist erfolgreich!

Ich bin durch und durch demokratisch eingestellt. Ich bin ein Anhänger von Johannes Rau (SPD!) und seinem Mantra „Versöhnen statt Spalten“. Ich freue mich über jeden konträren Standpunkt und (wie ich ja hier im Forum zeige) über jeden echten Diskurs. Ich hinterfrage meine Meinung regelmäßig und habe auch kein Problem, sie zu ändern - und ja, genau deshalb bin ich nach Abwägung aller mir zur Verfügung stehenden Informationen einer dieser „Leugner“ und „Schwurbler“: Ich zweifle daran, dass der Klimawandel überwiegend menschengemacht ist und ich zweifle noch mehr daran, dass Deutschland das Klima beeinflussen kann. Ich resümiere die Corona-Zeit als größten Medizinskandal aller Zeiten und denke nach den Erfahrungen in meinem Umfeld, dass mRNA-Impfungen ein viel zu hohes Risiko sind. Für mich ist Gendern Unsinn, ich sehe darin eine „Ersatzfreiheit“, die dem Volk gegeben wird, um von der Wegnahme anderer Freiheiten abzulenken. Und ich bin tatsächlich ein Russland-Freund, ich liebe dieses Land uns seine Kultur, Dostojewski, Tschaikowski & Co. - Und deshalb sortierst auch du mich in das Lager von Extremisten ein. Dabei lebe ich nur gedanklich in der Freiheit und Demokratie, in der ich in Westdeutschland aufgewachsen bin.

Nicht ich habe mich (politisch) geändert oder bin „nach rechts“ gerückt - Ich galt in den 1980er sogar als Linker, schon allein, weil ich Kriegsdienstverweigerer war und die Rechten immer brav zum „Wehrsport“ gegangen sind. Ich war Erstwähler der Grünen und habe schon vor 20, 30 Jahren nachhaltig gelebt und Sparautos gefahren, denn mir ist Ökologie tatsächlich wichtig. Aber es waren die Grünen, die mit Macht nicht umgehen können und die Demokratie beschädigt haben.

Also lass dich nicht von der medial generierten Angst gegen die AfD leiten. Lass sie „mitspielen“ und du wirst sehen, dass sie sich da von ganz allein entzaubern, so wie auch die Vorläufer (Republikaner, DVU und wie sie alle hießen). Glaub mir: Demokratie funktioniert und ist zum Wohle aller. Man muss sie nur zulassen und nicht in ein repressives System verwandeln!

Wie erwähnt, ein Verbot der größten Oppositionspartei, die immerhin Millionen mündiger Bürger vertritt, kann man diskutieren, befürworten und sogar versuchen. Aber es wäre definitiv das vollständige Ende, die Abschaffung jeder Demokratie und der Übergang in eine Diktatur.

Wenn du Deutschland von einem Meta-Standpunkt aus betrachtest - stell dir vor, wir würden über Russland, China oder Takatuka-Land reden - dann wirst du zum gleichen Schluss kommen, wie ich: Nur Diktaturen verbieten Meinungen und Parteien. Demokratien diskutieren und akzeptieren Andersdenkende!

Tja, hier muss ich tatsächlich gestehen, dass ich schwanke und du es tatsächlich geschafft hast, mich zum Nachdenken zu bringen. Als Anhänger von Privatsphäre und Datenschutz ist es eigentlich ziemlich dumm von mir, sämtliche Transaktionen mit einem Tracking-Tool (in meinem Fall: Blockpit) zu erfassen.

Im Prinzip ist das so, wie sein eigenes Grab zu schaufeln! Denn ich liefere mit den Daten so endlos viel (bis hin zu den Geschäften, in denen ich einkaufe)… Und zusammengefügt mit anderen Daten ist das ein perfektes (auch monetäres) Profil von mir.

Auch Blockpit ist verwundbar und auch dort können Datenlecks oder Hacks entstehen. Ich muss da nochmal drüber nachdenken, habe aber natürlich das Problem, dass ich irgendwie meiner Steuerpflicht nachkommen muss…

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