Double Spend bei Gold, weiterer Vorteil von Bitcoin

Ich habe gerade einen sehr interessanten Bericht aus dem Jahr 2012 gesehen, der das aktuelle Finanzsystem sehr kritisch beleuchtet. Damals war Bitcoin wohl noch nicht auf dem Schirm. Was ist unfassbar finde, war die Aussage, dass es beim Gold einen double spend gibt. Das hätte ich nicht für möglich gehalten. Wen es interessiert, hier der Link
(5) DOKU über internationales Geldsystem, Finanzkrise und Weltfinanzsystem: „End of the Road“ | Deutsch - YouTube ab ca. 44:20
Aussagen darin waren:

  • Da Gold die Tresore nur selten verlässt, weiß niemand, ob sie nicht mehr Gold verkaufen oder verleihen, als sie haben
  • Wenn sie das Gold verkaufen ändern sie nur einen Registereintrag. Da sind allerdings recht kreative Registereinträge dabei.
  • Wenn alle ihr Gold geliefert haben möchten, wäre das einfach nicht möglich.
  • Beim Gold ist es so, dass jede Unze mehrfach verkauft wurde und mehrere Personen meinen, es würde ihnen gehören.

Hier ist der double spend. Nicht zu glauben.

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Das ist halt ein Problem von „Papiergold“. Je mehr BTC-Derivate gehandelt werden und BTC custody betrieben wird, umso mehr trifft dieses Problem auch auf Bitcoin zu.

Seine eigenen private keys besitzen ist halt so ca. das Gleiche wie sein eigenes physisches Gold besitzen, aber nicht jeder macht das, und ich wette, wenn jetzt in diesem Moment jeder seinen vermeintlichen BTC-Besitz auf sein eigenes Wallet übertragen wollte, würden plötzlich einige Exchanges insolvent sein und viele Leute böse überrascht werden.

Zugegeben, ein paar Vorteile hat BTC in dem Zusammenhang trotzdem: Es ist viel leichter, private keys zu halten als physisches Gold, und es ist viel leichter, einen Beweis der tatsächliche Existenz von echten BTC in einer custody einzufordern, als einen Beweis von Gold im Tresor.

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