Dezentralität aus einer kryptischen Perspektive

Hallo zusammen.
Als überzeugter Krypto-Maximalist und Iota-Fan möchte ich mal eine andere Perspektive auf die Kryptowelt vorstellen. Ein Versuch.

Das Wort krypto bedeutet „verborgen, versteckt, geheim“ und kann auf alles angewendet werden, was existiert, aber nicht für jeden sofort erkennbar und daher nur für Wissende zugänglich ist. Die Wissenden sind diejenigen, die Interesse an einer Idee und Dingen bzw. Projekten haben und sich damit beschäftigen, um noch mehr zu erfahren. Wissen hat kein Ende. Es ist der Anfang.

Krypto bezieht sich auf ein Wissen, das im Gegensatz zum tradierten Wissen steht. Krypto ist also einen Bewusstseinszustand, eine mentale Haltung, die dem Wissen folgt. Krypto will den Horizont erweitern, will Fortschritt und Entwicklung: also die Möglichkeiten ausschöpfen.
Anders formuliert: Das Bewusstsein, von dem die Neurologie noch nicht einmal genau weiss, was es ist, wie es entsteht und woher es stammt, ist krypto: verborgen, versteckt, geheim-nisvoll. Wer von Kryptowährungen spricht, meint damit auch immer den Hintergrund: die Möglichkeiten, dass Realität ganz anders sein kann und gemacht wird durch Sinn. Sinn ist das Wahre und zeigt sich als Gültigkeit, wie absurd sie auch erscheinen mag. Jeder Wert, jede Norm basiert auf Sinn: Er ist stets mental, unsichtbar, verborgen und manchmal sogar auch unheimlich.

Das Bewusstsein ist Sinn, denn wo sonst soll und könnte Sinn als Bewusstsein entstehen. Sinn und Bewusstsein sind also verschmolzen, sind Eins, bilden das Eine, den Anfang und das Ende: sie sind daher kryptisch. Das eine bewährt sich im anderen wie die Idee in der Umsetzung. Anders formuliert: Sinn und Bewusstsein sind nicht nur kryptisch, sondern auch immer dezentral, da jeder Anfang seinem vorherigen Anfang als Ende folgt wie die Tat der Möglichkeit. Der erste Anfang hat keinen Anfang: Er ist kryptisch.

Im Sanskrit, der alten indischen Sprache, gibt es das kryptische Wort Samadhi. Es meint den geistigen Zustand der alles überschaut ohne Verhaftung an eine Illusion. Ich interpretiere Samadhi als Dezentralität, also den geheimnisvollen Anfang, der den Wandel initiiert ohne selbst zum Wandel zu werden. Dezentralität ist daher die Währung, in der erst Werte entstehen können und was auf diese Weise währt, kann nur wahr sein: es offenbart Bewusstsein als Sinn.

Wer Interesse hat, kann sich die lange Doku über Samadhi mal anschauen. Aber, nichts für schwache Nerven, sondern nur für die Mutigen, die mehr wagen und wissen wollen. Hier der link und gute Unterhaltung: https://www.youtube.com/watch?v=rysFlsU-JDs
Gruss. Nalitito

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