Bundesregierung beantwortet Bitcoin-Anfrage von der AfD

Also … nach Rücksprache mit u.a. dem Büro von Frank Schaeffler, können wir etwas Entwarnung geben.

Es handelt sich dabei lediglich um eine Anpassung der Jahresfrist für Spezialfonds.

„Bei den geplanten Änderungen im Jahressteuergesetz 2024 handelt es sich um eine Regelung im Investmentsteuerrecht, die Erträge von Verkäufen aus Bitcoin als ausschüttungsgleiche Erträge von Spezial-Investmentfonds definiert. Auf Anlegerebene werden diese ausschüttungsgleichen Erträge jährlich besteuert und beim tatsächlichen Verkauf des Fonds dann von der Besteuerung ausgenommen, um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden. Die Einbeziehung in die Definition von ausschüttungsgleichen Erträgen sorgt dann dafür, dass die Bitcoin-Erträge während der Haltedauer nicht steuerfrei thesauriert werden können. Damit ist Bitcoin gleich gestellt zu anderen Fondsinvestments (also übrige Kapitalerträge, Mieterräge oder sonstige Einkünfte, die nicht mit einer Haltefrist belegt sind), dies ist eine Regelung für Bürokratieabbau für Fonds bzw. institutionelle Anleger. Die Haltefrist für private Bitcoin-Anleger wird dadurch nicht berührt und auch nicht abgeschafft. Es geht nur um eine Vereinfachung der Versteuerung von Spezial-Investmentfonds.“

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Dann Pflichte ich @Bontii bei, dass dies auch in den „Grüne planen“ Thread richtiggestellt wird. Sonst ist es politische hetze, davon haben wir schon zu viel.

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Ne, wieso denn?!

Wir haben doch nichts Falsches geschrieben. Das ging ja damals aus einer Anfrage seitens BTC Echo an die Bundestagsfraktion der Grünen hervor, die durch Frau Grützmacher beantwortet wurde. Das haben wir im Beitrag auch so dargestellt und es gibt nichts "richtigzustellen.

Wir haben auch nirgends geschrieben „sie planen“, sondern sie „wollen“. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Das Wollen bedeutet, dass sie sich dafür einsetzen und das ist auch nach wie vor mein Kenntnisstand. Wenn ihr andere Infos habt, lasst sie mir gerne zukommen. Aber der Artikel von damals ist nach wie vor korrekt.

Wir haben sogar wortwörtlich geschrieben, dass es noch KEINE KONKRETEN PLÄNE diesbezüglich gibt, lol.

Und das als „politische Hetze“ zu bezeichnen, dass wir darüber einfach nur berichtet haben, geht schon etwas zu weit, tbh.

Im Artikel steht es so geschrieben, als ob die ganze Fraktion dieser Meinung ist:

Sollte das Vorhaben der Grünen erfolgreich sein, könnte es weitreichende Folgen für Krypto-Investoren in Deutschland haben.

Erst später wird die Abgeordnete erwähnt, welche die Aussagen im Namen der Grünen tätigte:

Dies ist zumindest laut der Bundestagsabgeordneten Sabine Grützmacher einer der Hauptgründe. Sie verwies laut BTC Echo darauf, dass für Aktienhandel eine ähnliche Haltefrist von einem Jahr galt, die 2009 abgeschafft wurde, um eine konsistentere Besteuerung von Kapitalerträgen zu gewährleisten.

Da wir in einer Schlagzeilenkultur leben, in der nicht erst bis Seite 3 gelesen wird, wäre es einfach schöner wenn die Schlagzeilen differenzierter sind bzw. das dann auch direkt benannt wird, dass es eine Abgeordnete war, die eine Aussage tätigte.

Zum Glück, dann war viel der Aufregung hier im Forum ja evtl. umsonst :wink:

Das geht auch zu weit mMn.
Es sollte jedoch Wert darauf gelegt werden keine politischen Lager zu bilden ala. Fraktion xy sind schon entschieden dagegen/dafür.

Wie gesagt wäre es sehr schön, wenn die Grünen mehr Verständnis für die Nachhaltigkeit von Bitcoin entwickeln.
Dafür hoffe ich weiterhin auf faire Berichterstattung und hoffe es werden auch alle Möglichkeiten zur Aufklärung bisher skeptischer Fraktionen des Bundestags genutzt.

Vielen Dank :slight_smile: :four_leaf_clover:

Es war eine Anfrage an die BUNDESTAGSFRAKTION, wenn die beantwortet wird, ist auch davon auszugehen, dass es die Meinung der Fraktion ist.

Wie gesagt, wir haben uns diesbezüglich nichts vorzuwerfen und nichts falsch dargstellt.

Wir haben geschrieben, dass es die Anfrage gab, dass diese durch Frau Grützmacher beantwortet wurde, dass es keine konkreten Pläne gibt und die Chancen dafür sowieso schlecht stehen, das in der Koalition durchzudrücken.

Wer das als „politische Hetze“ sieht, der sollte mal die grüne Brille abnehmen :)

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Komm wir wissen doch beide in welche Richtung ein Großteil der Zuschauer hier tendiert, also könnten wir Ausgleich und Zusammenführung der Interessen gut gebrauchen.

Weil ihr die journalistische Verantwortung hier ja auch wahrnehmt im Gegensatz zu vielen Finanzkanälen wie HKCM usw. gibt es auch Zuschauer aus allen Teilen des politischen Spektrums.

Jedes bisschen Verständis füreinander können wir also gut gebrauchen.
Verständnis von den Grünen was Bitcoin ist und Verständnis von einer anderen Ecke, dass die Grünen nicht die Ausgeburt des Bösen sind deren einziges Ziel es ist das Individuum mit Hilfe des sozialistischen Staates zu enteignen. :slight_smile:

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Sobald das passiert, berichten wir liebend gerne :)

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Wenn der Staat damit nicht bald anfängt sehe ich keine reale Sicherheit wie eine immer weniger werdende arbeitende Bevölkerung den Unterhalt von immer mehr Rentner finanzieren soll. Du scheinst die Misere des Generationenvertrags nicht verstanden zu haben. Dieses Umlageprizip entstand als sich noch kein Politiker vorstellen konnte, das es einmal eine Gesellschaft gibt denen die Karriere wichtiger sein wird wie eine Familie zu gründen es stammt aus einer Zeit wo 4 Geschwister normal waren und nicht wie heute als sozialer Brennpunkt gesehen werden.

Im USA fangen die ersten Staaten mit der Bitcoin gesicherten Rentenumlage bereits an. Denn Beiträge gezahlt haben die Boomer mehr als jede andere Generation eben nur für die Generation die die Boomer in die Welt gesetzt hat, Sie selbst haben sich mehr um sich gekümmert und daher weniger Rentenbeitragszahler produziert und wollen nun von einer immer kleineren Gruppe wesentlich länger versorgt werden als Sie überhaupt an Jahren gearbeitet haben.

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Das Blocktrainer-Team liefert sachliche und fundierte Aufklärungsarbeit rund um die Themen Bitcoin und Wirtschaft. Durch den integren und pflichtbewussten Ansatz

Ich sage nicht du solst den Artikel umschreiben sondern nur, dass die selbe „Entwarnung“ auch in den anderen Thread gehört und nicht erst durch Forenmitglieder dorthin zitiert werden muss.

Zur guten Journalistischen Arbeit gehören auch Richtigstellungen wenn sich die Sachlage ändert.

Es ist ja auch nicht so als befänden wir uns in einer Diktatur der Grünen, in der alles durchkommt, was jemand von der Partei gerne hätte.

Es sind noch Andere mit anderen Interessen in der Regierung.

Dass die Regierung also keine Abschaffung der Haltefrist plant, heißt NICHT, dass die Grünen das nicht woll(t)en

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GRÜNE KOMMUNISTEN… zum Glück sitzen wir mit "privaten Veräußerungsgeschäften im selben Boot wie Verkäufer von GOLD - und diese Lobby ist wohl zu stark um die Jahresfrist zu kippen, hoffe ich.

Aber wenn die Krypto UND Bitcoin extra regeln wollen, dann jubeln womöglich alle Nicht-Bitcoiner - weil es sie ja „nicht betrifft“.

Wir brauchen mehr Bitcoin Bildung in der Bevölkerung, aber „Brot & Spiele“ ist ein schwerer Gegner.

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Es hat sich aber nichts geändert und der andere Thread hat damit garnichts zu tun.

Danke für dein Beispiel

:rofl:

…stand wohl so im Wahlprogramm…also kein Hirnfurz eines einzelnen Grünen Idividuums

:face_vomiting:

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Nungut, das war also im letzten Wahlprogramm.

Wie wärs wenn die seitdem gegründete Initiative Bitcoin im Bundestag hier das Argument einbringt, dass eben nur normale Sparer betroffen wären und nicht die großen Fische welche dann die Steuervermeidungsindustrie nutzen und eigentlich besteuert werden sollten?

Es könnte angebracht werden, dass eine Besteuerung von fossilen Brennstoffen direkt an der Quelle vorgenommen werden kann statt die Möglichkeiten der Bevölkerung zu sparen zu beschneiden.

Das wäre doch mal wesentlich relevanter für „Die Grünen“, gerade wenn man irgendwie verständlich machen kann, dass Bitcoin wesentlich nachhaltiger ist als selbst Gold.
Durch Gold wird ja tatsächlich viel Treibhausgas ausgestoßen, um immer mehr davon auszugraben. Nach Kohle der zweitgrößte Umweltschaden durch Flächenvernichtung.

Wenn wir hier verständlich machen können, dass es viel wichtigeres gibt, dann haben wir eine Chance einige Ohren zu öffnen und sobald das verstanden wurde folgen die, die es nicht verstehen und nur wegen Parteikollegen und FUD zustimmen evtl. auch?

:face_exhaling:

Mal sehen was im nächsten Wahlprogramm dazu steht… Es ist ja nichts in Stein gemeißelt.

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Tut mir leid, dem kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Überschüssige Steuergelder sollten unverzüglich den Steuerzahlern zurückgegeben werden und das könnte man ja auch problemlos und recht unbürokratisch tun. Der Grund, dass das nicht passiert, ist, dass die Politiker damit natürlich viel lieber neue, gut bezahlte Posten für Parteifreunde schaffen oder Lobbyisten subventionieren. Also eine Art von Korruption.

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Was für ein KRANKES Argument der GRÜNEN…
Inhaltlich: „Wir besteuern dbzgl. alles, weil sich nicht jeder gleichermaßen um seine finanzielle Zukunft kümmern will oder kann. Wenn einige sich fortbilden und entsprechend handeln, darf der Rest nicht darunter leiden.“ Was für `ne Logik… zum Totlachen, wenn es nicht zum Heulen wäre. Hoffen wir mal das diese „Fachleute“ damit nicht durchkommen.

So wird das jedenfalls nichts mit der Unabhängigkeit von dem gesetzlichen Rentensystem - welches definitiv ein Ponzie-Schneeball-System ist. Zum Kotzen was uns diese 12.000 € Diäten-Denke antun will.

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