BTC Preis steigt für immer?

Ist das Szenario wirklich so abwegig in der der BTC Preis durch äußere Umstände über einen längeren Zeitraum stagniert oder so gering bleibt, dass die Miner ihre Mining Infrastruktur finanziell nicht mehr aufrechterhalten können → Hashrate Einbruch → auf ein Level in denen es gefährlich für das Netzwerk wird?

Beispiel Szenario:
Halving 2024 - Die Menschen sind immer noch nicht aufgeklärt genug - Noch stärkere negative Regularien - Black Swan Events die nachhaltig wirken. Folge: Der Preis stagniert oder sinkt und steigt nicht mit dem Halving → Miner machen Verlust → Mining lohnt sich finanziell nicht mehr (?)

Natürlich sprechen Fakten dagegen: Immer weniger Angebot trifft auf immer mehr Menschen und stetige Adoption. Aber dieses Rest-Risiko/Szenario ist doch immer präsent?

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Ich glaube, dass für BTC das Engagement für den Netzwerkeffekt sehr viel entscheidender wird, als heute der Preis. Grund: Die „anderen Projekte“ sind innovativer und ziehen zunächst einmal mehr Aufmerksamkeit auf sich - Und damit auch finanzielle Mittel.

Ich fürchte, wir erleben einen Wettlauf zwischen den besten Erträgen durch das Mining und den Erträgen, die den Minern durch Transaktionen durch massive Adaption des Bitcoins winken. Wenn es bei der Adaption hakt, könnte tatsächlich die Hashrate einbrechen, sofern nicht Energie sehr, sehr günstig wird.

Außerdem mache ich mir Sorgen, dass Bitcoin durch Auseinandersetzungen über Patent- oder Markenrechte / Missbräuchliche Verwendung des Namens leiden könnte. Was, wenn wieder niemand aufsteht, weil die Anonymität so wichtig ist?

Na klar gibt es ein Restrisiko… Wo gibt es das nicht?!!
Bis 2024 werden noch Länder dazukommen(sehr wahrscheinlich), und auch wenn mal über ein halving hin der Preis stagniert, ist es nicht unbedingt ein Nachteil. Eventuell im ersten Eindruck mag das für Miner so sein. Doch die dann viel Geringere Volatilität wird Adoption beschleunigen und Futures und Spekulanten zurückdrängen, was für Miner wiederum positiv ist. Dann darf man auch nicht vergessen, das Miner in den letzten Jahren nur gewachsen sind und riesen Werte akkumuliert haben. Das wegen einer längeren dürrephase alles aufzugeben, macht wirtschaftlich wenig Sinn. Auch Miner müssen sich dem Wandel unterwerfen und können nicht ewig und 3tage wachsen. Wäre das so, hätten wir den ersten dicken Fehler in Satoshis Innovation gefunden. Bitcoin würde alles auf ein gesundes Maß zurecht schrumpfen, doch die Minig Industrie würde ins unermessliche wachsen können. Nee, glaub nicht, daß er das nicht bedacht hat. Denn wie ist es, wenn hashrate fällt und Miner nicht mehr profitabel sind? Dann schalten sie ab, und die übrigen sind nach difficult Anpassung wieder profitabel. Eine sich selbst tarierende Waage sozusagen… :upside_down_face::wink:

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