Btc größtes Problem ist und bleibt der Stromverbrauch!

Habe neulich Romans video gesehen zum thema btc Stromverbrauch das hat mir aber nicht wirklich weitergeholfen da ich immer noch das Problem des Stromverbrauches sehe evtl könnt ihr mir weiter helfen

Romams Argumente im viedeo : btc wird hauptsächlich durch grünen strom gemint an abgelegenen orten wo es sonst keinen abnehmer geben würde
Also 1 btc braucht hauptsächlich grüßen strom 2. Fördert den ausbau von grünen strom

Meine Gegenargumente:1 wie soll der strom den von den abgelegenen orten zu den großen Abnehmern kommen die in benötigen
2 es wird nur so viel grüne Energie erzeugt wieviel btc benötigt also gibt es sowieso keinen Überschuss

  1. Die Abnehmer sitzen dort wo es diesen günstigen und überschüssigen Strom gibt, der wird nicht wegtransportiert.

  2. Energieüberschüsse bestehen naturgemäß immer irgendwo, der Bergfluss über den man per Wasserkraft Strom gewinnen kann hört ja nicht auf zu fließen wenn dort der Bedarf gedeckt ist. Oder verstehe ich hier dein Argument falsch?

Man kann an den Einspeisevergütungen sehen, dass sich Strom offenbar für weniger als 6 Cent/kWh produzieren lässt. Das wird von Monat zu Monat weniger und der technische Aufwand geht irgendwann gegen Null.

Was den Strom in unseren Haushalten so kostbar macht, hat viel mit Transport und Netzstabilität zu tun.

In diesem Thread wurde neulich auf ein Interview mit Alex de Vries, PwC-Berater und der Gründer vom Digiconomist verwiesen:

Die Kernthese war, dass die Miner auf kontinuierliche Verfügbarkeit der Energie angewiesen sind und deshalb zu günstigen fossilen Lieferanten wechseln. Sowohl innerhalb von China, also auch in andere Länder wie Iran und Kasachstan.

Ob das der Realität entspricht kann ich nicht beurteilen.

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Nicht jeder kann sein Business an abgelegenen orten aufbauen die meisten sind geografischen gebunden aus welchen Gründen auch immer
Ja klar fließt der fluss noch aber ich muss ja Turbinen usw bauen/ anbringen und wieso mehr bauen wenn ich den abnehmen (die mining farm) schon abdecken

Auf fast null wird der strom aber die nexten 30-40 jahre nicht gehen und genau dad mit den transportieren ist ja das problem das ich sehe

Energie geht ja nicht verloren, sie wechselt nur ihre „Erscheinung“. Die Miner erzeugen Abwärme. Wer sagt dass ich damit nicht später ein Haus heizen kann oder Warmwasser aufbereite und damit wiederum die Energie einspare die ich sonst dafür benötigen würde.

Wenn der BTC Preis steigt und somit auch bei höheren Strompreisen rentabel ist kann das durchaus eine Option sein.

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Wohl alles ehr eine wunschvorstellung als Realität zudem wie gsagt sind die mining farmen sowie deren stromversorger meisten weit von Metropolen entfernt und die aussage Energie geht ja nicht verloren könntes man überall anbringen dann gäbe es sozusagen auf der ganzen welt keine stromverschwendung dem ist aber leider nicht so

Mir wäre es anderes auch lieber ba ich btc fan bin und verstehe auch den nutzen des minings und des damit verbundenen (Stromverbrauches) denoch ist das btc größtes Problem leider

Hat eigentlich irgendjemand von euch belastbare Daten, Quellen etc., wo exakt mit welcher Leistung Mining betrieben wird? Ansonsten sind diese Diskussionen relativ nutzlos.

Das in dem anderen Thread verlinkte Video von Digiconomist (siehe oben) hatte ich mir angesehen, und es wurde u.a. folgendes behauptet:

  • In China wird heute schon mehr als die Hälfte der Mining-Energie nicht aus erneuerbaren, sondern fossilen Energieträgern gewonnen.
  • Durch den Klimawandel wird die Verfügbarkeit der Erneuerbaren immer volatiler. Das treibt Miner mit ihrem konstanten 24/7 Bedarf immer mehr zur fossilen Energie, insbesondere auch in die Länder, in denen diese günstig ist (z.B. Kasachstan, Iran).

Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?

Theoretisch richtig… die Schwierigkeit ist nur Energie in der jeweiligen Form zu verwerten. Aber man kann die Kette verlängern bis die Energie eine Form erreicht wo man sie schwer nutzen kann. Und das passiert heute schon. Banken haben Rechenzentren die das Gebäude mit heizen. Und wenn ich bei mir im Wohnzimmer zocke und die Kiste 400 Watt Abwärme produziert fährt der Thermostat auch meine Heizung runter. Es wird also eh schon gemacht.

Strom = Energie, Energie != Strom

Wir hier bereits erwähnt wurde ist Strom sprich elektrische Energie nur eine Erscheinungsform. Der Miner der seine Anlage mit z.B. Wasserkraft betreiben möchte weil das für ihn ökonomisch Sinn macht wird dann natürlich nur einen Teil dieser Wasserenergie in Strom umwandeln, eben das war er braucht. Das ändert aber nichts an dem Überschuss der trotzdem noch besteht. Ich verstehe hier dein Problem nicht.

Schon klar, dass nicht jeder sein Geschäft an so einen Ort umziehen kann, aber das Geschäft des Minings ist nunmal abhängig vom Strompreis ob das rentabel ist oder nicht. Das sind keine Klimaaktivisten sondern Unternehmer die aus einem ganz einfach ökonomischen Prinzip handeln: günstig produzieren, teuer verkaufen.

Bedeutet also im Umkehrschluss man muss sich Orte suchen an denen das Mining profitabel ist und das sind nunmal eben solche Orte die einen naturgegeben Energieüberschuss haben und damit geringe Kosten. (Lassen wir hier mal korrupte Absprachen oder illegales Anzapfen von Kraftwerken außen vor.

Ein „naturgegebener“ Energieüberschuss bedeutet meistens, dass die Leistung starken Schwankungen unterliegt (Wind, Wasser, Sonne). Deshalb frage ich mich ob es tatsächlich am wirtschaftlichsten ist, wenn ein Miner so eine Energiequelle sucht, wo er dann aber nur 50% der Zeit für 3 ct/kWh minen kann.

Oder er legt lieber einen Cent drauf und kann dafür 24/7 mit Kohle und Erdgas minen, so wie von Digiconomist behauptet.

Deshalb: Es müssten mal Fakten her!

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Ja da hast du zu 100%recht

Gerne auch den neuen Podcast von 21 hören.
Im ersten Abschnitt geht es genau um das Thema.

Das ist ein super Beitrag (auf Englisch) Viraler Twitterthread zum Stromgebrauch

Ist sich hier eigentlich irgendwer zu schade, um einfach mal Google zu verwenden?

Es gibt real existierende „Bitcoin-Mining-Heizungen“
https://qarnot.com/en/the-radiator-computer/
Es gibt auch noch heatminer.io aber die Seite sieht nicht echt aus: „Beispielseite“ und fehlendes Impressum, wie auch Kontaktdaten lassen mich an der Realität zweifeln.

Ob diese Art effektiv genug ist oder schon im größeren Stil eingesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt - man kann aber nicht von „Theorien“ sprechen.

Und wie nittels schon richtig anprangerte, sind die meisten Aussagen nur Thesen (auch in verlinkten Quellen). Ohne belastbare Fakten kann hier keine abschließende Diskussion geführt werden.

Wenn hier jemand meint, dass immer nur soviel grüner Strom erzeugt wird, wie benötigt, der hat das größte Problem der regenerativen Energie nicht verstanden: es wird regelmäßig zu viel Strom produziert, der unzureichend gespeichert werden kann. Beispiel
Nicht ohne Grund gibt es wahnsinnig große Anstrengungen, um effiziente Speicher zu entwickeln. Es gibt Firmen, deren Hauptgeschäft nur solche Speicher sind, wie Grünwerke.

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Das ist ein so witziges Thema mit dem Energieverbrauch :joy:

Beispiel:
Beiträge wie wie dieser auf finextra stützt sich auf diese Veröffentlichung. Die wiederum stützt ihre Hauptaussagen auf diesem Paper.
Und jetzt kommt der Knackpunkt: die dort aufgeführten Rückschlüsse, welche Art von Strom genutzt wird, werden lediglich von der IP-Adresse bestimmt. Ich wiederhole: die stützen ihre Kernaussagen auf die IP-Adresse von Minern und Mining-Pools!!! Die wissen dann nichtmal, wie groß dieser Miner überhaupt ist und welchen Anteil er am gesamten Mining-Stromverbrauch hat.
Beispiel:
2 Miningbetriebe

  1. nutzt grünen Strom zu 100%
  2. nutzt zu 100% fossilen Strom

Jetzt ist das Verhältnis 50:50
Unter Berücksichtigung der Hashrate bzw. des realen Strombedarfs ändert sich dieses Verhältnis gravierend!!!
Interessant ist, in welche Richtung sie sich ändert.
UND DAS WEISS KEINER!!!
Das ist doch alles Bullsh*t.

Und dass, obwohl VPN wohl bei den meisten Minern genutzt wird und das hat auch seine Gründe

Und zusätzlich sind nur die IP-Adressen der Pools bekannt, aber nicht von jedem angeschlossenen Miner!

Es steht außer Frage, dass BitcoinMining viel Strom verbraucht, aber bei solchen zweifelhaften Aussagen verliert sich doch jede Logik, darauf aufbauend zu argumentieren.

Also kennt offenbar keiner die Fakten.

Was für mich persönlich der viel entscheidendere Gedanke ist: Wie ist der Bitcoin Verbrauch im Verhältnis zu vergleichbaren Industrien einzuordnen?

Hierzu habe ich gestern im anderen Thread (mit übrigens exakt dem gleichen Thema) folgendes geschrieben:

Der Umweltaspekt ist schwer zu greifen, da es einfach keinen vernünftigen Vergleichsmaßstab gibt. Eine Energie von 300 kWh pro Transaktion hört sich natürlich nach viel an, wenn man sie mit privaten Maßstäben vergleicht.

Man muss die Energie aber selbstverständlich mit dem heutigen Energiebedarf des Teils der Finanzwirtschaft vergleichen, der durch Bitcoin ersetzt werden könnte. Alleine bei Gold wäre das schon: Mining, Gießen/Prägen, Lagerung, Transport, Handelsplätze etc… Bei weiteren Use Cases kommt noch mehr dazu.

Alleine das Gold Mining benötigt angeblich > 100 TWh pro Jahr, also immer noch mehr als das zwei- bis dreifache des Bitcoin Netzwerks. Hierzu habe ich gerade eben folgenden Artikel gefunden:

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Hab mal einen Artikel gelesen. Finde ihn leider nicht mehr.
Was passiert wenn der BTC Preis so hoch ist, dass viele Energieproduzenten lieber BTC minen wollen als den Strom ins Netz zu speisen? Weiss halt nicht ob sie verpflichtet sind.
Wenn ein Stromproduzent eine Rendite beim Minen von 1 Euro/kWh hat, wird vermutlich der Strompreis für Firmen und Private massiv steigen. Die Produktion für die Firmen wird teurer.
Mir ist klar, dass nicht alle minen könne, da die Hardware dafür begrenzt ist. Vermutlich würde es aber eine Knappheit für Computerausgangsmaterialen geben und die PC Preise würden steigen. Wieder wird es für die Firmen teurer.
Natürlich würde sich der Ertrag pro kWh irgendwo einpendeln, aber WO?
Was meint ihr dazu?

Hallo!

Ja, ich denke auch, man sollte das Bitcoin-Mining immer z. B. mit anderen Werten vergleichen und nicht nur auf den Stromverbrauch gerechnet, sondern auch auf die Umweltverschmutzung und den weiteren Ressourcenverbrauch sowie auf schlechte Arbeitsbedingungen:

Gold und Silber: Exploration + Mining + Umweltzerstörung + Chemische Extraktion + schlechte Arbeitsbedingungen + Transport zur Weiterverarbeitung + Lagerung etc…

Fiat-Geld: Ggf. Druck für Bargeld + Holz + Plastik + Rechnernetzwerke inkl. Server und ATM-Automaten + Lagerung + gut klimatisierte Bankentürme etc…

Wenn die Staaten mit hoher Sonneneinstrahlung clever wären, würden sie ggf. in den Wüsten Solaranlagen mit Miningfarmen aufbauen. Z. B. Saudi-Arabien etc.

Nord-Staaten wie z. B. Island könnten die Wärmequellen aus den Boden und heißen Quellen nutzen. Andere Staaten Wasserkraft oder Windkraft.

Zukünftig werden die Rechner immer stromsparender, dass dies derzeit nur ein Übergangseffekt ist.

Also insgesamt denke ich viele Pluspunkte für ein sinnvolles Bitcoin-System.

Wenn es um den Strom/Energie-verbrauch geht, müssten auch TV-Bildschirmdiagonalen, SUV’s usw. per Gesetz beschränkt werden.

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