Blocktrainer Staking node Ada delegieren

Habe jetzt nirgendwo im forum gelesen das so ein Thema erstellt wurde deswegen erstelle ich es mal wer alles dabei wäre beim oben genannten Thema

Also ich wäre dabei bei einer Blocktrainer stakingnode mit meinen ADAs :grin::wink:

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Für die ADA Dezentralisierung sind ca. 1000 Staking Pools angepeilt. Beim jetzigen Market Cap kämen bei gleicher Verteilung 3Mio. auf einen Pool. Wenn jeder 1000€ staken würde bräuchten wir 3000 Leute die mitmachen damit das Ganze was wird. Sehe ich nicht.

Dann hat man mit gerade knapp 500 Nodes ja schon die hälfte geschafft.

Dann gleich die Frage an das Blocktrainer Team was die Mindesteinlage zum Staken in in der geplanten Community Node wäre.

Ich finde den Aufruf einer „Community Node“ vom Blocktrainer super. :+1:

By the way:
Er ist nicht gerade alleine mit der Idee unterwegs. Auch Patrick von TOBG hat nun eine Community Node, welches schon von Mirco im Bitcoin-2Go Artikel empfohlen wird.

Ich war (auch) total heiß auf Staking, aber aufgrund der steuerlichen Thematik (in Deutschland) kommt es für mich nicht in Frage.

10 Jahre sind wirklich verdammt lang. Bei einer Immobilie kann ich es noch vertreten, weil es eher unwahrscheinlich ist, dass der Wert einer Immobilie innerhalb dieser 10 Jahre stark fällt.

Bei Kryptowährungen kann dagegen in wenigen Monaten alles vorbei sein, falls falsche Entscheidungen getroffen werden oder plötzlich Konkurrenten erscheinen, die es vorher gar nicht gab. Das Risiko ist mir zu hoch.

Ich sehe das genauso wie du ich kann mir staking auch nur bei Cardano vorstellen bei ethereum nicht mir gefällt es das es auch vom ledger möglich wäre zu staken um einfach zu delegieren da würde ich nur mit ADAs die 10 Jahre in kauf nehmen um zu sehen was passiert :grin:

Hmm hab ich es falsch verstanden oder ihr ?
Was ich verstanden hab ist
Die Delegierten ada kann ich jeder Zeit auch wieder raus nehmen und die ada die man als Bonus bekommt werden separat aufgeführt und auf den gelten die 10 Jahre aber auf den ada die ich käuflich erworben habe gelten weiterhin 1 jahr halte Pflicht und wenn alles zusammen fällt und man ist der meinung zu verkaufen dann nimmt man die Delegierten ada und verkauft
Oder irre ich mich da

Anders herum. Derzeit sieht es so aus als würden die ADA die du zum Stacken delegierst, 10 Jahre Steuerpflichtig sein beim verkauf. Weil du mit denen ja was anderes erwirtschaftet hast.

Für mich ist das Thema Stacking damit leider auch gestorben. Überlegt man sich mal: ADA zwischen 4 und 8 Cent gekauft. Später mal 1€ Wert.
Nehmen wir an ich hätte 10.000ADA dann wären das 10.000€ Wert. Gekauft für sagen wir 1000€.
Dann müsste ich auf 9000€ Gewinn Steuer zahlen mit 40% und habe dafür vielleicht 100€ an Stacking verdient.
Wenn es eine andere Steuerliche Regelung gäbe, dann wär ich auch dabei.

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Bei 9000 Euro Gewinn wirst Du keine 40% zahlen. Genau genommen ist sogar irgendwo bei ~10.000 die Grenze, unter der Du überhaupt keine Steuern zahlen musst. Das gilt aber nur, wenn Du sonst keine Einnahmen (Gewinne) hast, was aber wohl auf die wenigsten zutreffen wird.

Aber ansonsten stimme ich Dir zu. :slight_smile:

Hier der Gesetzestext für Österreich Wayns interessiert:

Liegt eine zinstragende Veranlagung vor (Staking fällt da rein) stellen die Krypto-Assets Wirtschaftsgüter dar. Realisierte Wertänderungen (also Gewinne) unterliegen in diesem Fall dem Sondersteuersatz von 27,5% (ab dem ersten Tag und unabhängig wie lange sie veranlagt sind).

Erfolgt hingegen keine zinstragende Veranlagung, sind Krypto-Assets dann steuerlich relevant, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung weniger als ein Jahr beträgt und der Gesamtertrag im Kalenderjahr 440€ übersteigt. Darunter versteht man:

  • der Eintausch in eine gesetzliche Währung wie Euro oder Dollar
  • der Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung mit der Kryptowährung und
  • der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere oder ein anderes Kryptoasset.

Kauf- als auch Verkaufspesen können vom Verkaufserlös abgezogen werden. Können die veräußerten Krypto-Assets bzgl. Anschaffungszeitpunkt nicht zugeordnet werden, sind jeweils die ältesten Krypto-Asset als zuerst verkauft anzusehen. Der daraus resultierende Spekulationsgewinn unterliegt der progressiven Einkommensteuer (ESt) von bis zu 55 Prozent.

Beispiel 1: Du stakest ADA im Wert von 1000€, erwirtschaftest 5% aus Staking, und verkaufst sie dann gegen Fiat oder eine andere Crypto Währung zahlst du 27,5% auf 50,- EUR.
Beispiel 2: Du kaufst BTC um 1000€ und kannst sie um im Gegenwert von 1500,- verkaufen. Wenn du das innerhalb von 12 Monaten machst musst du 500€ in der Einkommenssteuererklärung (meist über die Arbeitnehmerveranlagung) angeben (der Freibetrag wird berücksichtigt). Nach 12 Monaten nicht mehr.

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Ich würde das Risiko einfach mal eingehen mit nur in Betonung einer kryptowährung wie Ada die Gesetze können auch in 2 Jahren wieder besser aussehen als jetzt das weiß keiner ich denke eh nicht daran was zu verkaufen außer der Gewinn wäre bei 5000 % :grin::wink::shushing_face:

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Hm, diese 27,5% kenne ich aus meinen Unterlagen nur von zinstragenden Anlagen, also wären sie bei Beispiel 2 nicht anzuwenden.
Auch eine Freigrenze (440 Euro) wird genannt.

Aber gut…ich verfolge hauptsächlich die Gesetze für Deutschland und Du wirst Dich da als Österreicher vermutlich deutlich besser auskennen. :slight_smile:

27,5% fänd’ ich jetzt okay. Bei 35%, 40% oder sogar 42% tut’s schon echt weh. Soviel Risiko, hoffen, zittern, über Jahre…und dann ist fast die Hälfte weg. Wäre ärgerlich.

Ich (eigentlich) auch nicht, aber stell’ Dir vor, ADA knallt auf $15 und Du verkaufst nicht, weil Deine ADA im Staking sind. Und wenn sie wieder „frei“ sind, steht ADA bei unter $1…Bärenmarkt oder so.

Das würde mich ärgern. Meine ADA sind jetzt sowieso schon steuerfrei. Ich warte mit dem Verkauf nur noch auf den richtigen Moment. :smiley:

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So wie ich das Steuer-Video verstanden habe, ist das mit den 10 Jahren unklar. Die Verjährungsfrist bezog sich damals auf das Container-Mietmodell um doppelt Steuern zu sparen. Da man token nicht abschreiben kann, sollte diese Regelung nicht zu Anwendung kommen. Sicher wissen tuts aber niemand, das stimmt.

Ich wäre für einen staking pool, sofern es möglich wäre. Im Zweifel spenden wir den Block Reward an wohltätige Zwecke und haben damit dann halt keine Gewinnabsicht.

Gut aufgepasst; ich habe das mit der Spekulation mit Aktien verwechselt (da sind es 27,5% ohne Freigrenze ab dem 1. Tag). Bei Spekulation mit Crypto ist es 1 Jahr Haltefrist, innerhalb dieser 440€ Freibetrag und ab da mit der normalen (progressiven) Einkommenssteuer abzurechnen.

Habe meinen Post entsprechend abgeändert. Danke für den Hinweis.

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@nittels, diese Aussage scheint auf mehreren falschen Annahmen zu bauen und macht insgesamt nicht viel Sinn. Es gibt weder eine feste Menge von 1000 Pools, noch müssten 3000 Leute mitmachen (um was zu erreichen?)

Ich kann die Aussage nicht völlig entzerren, da ich die Annahmen nicht verstehe, deshalb gerne dazu Fragen stellen. Pools benötigen grundsätzlich keine Mindesteinlange und um zu delegieren benötigst du auch keine.

Das ist nicht geklärt, von meiner Erfahrung gehen die Aussagen selbst von Finanzämtern stark auseinander, wenn man es anders erklärt. Stakingrewards sind, meiner laienhaften Meinung nach, keine Zinssätze und keine Dividenden. Beste Zusammenfassung der recht komplexen Zusammenhänge für Deutschland derzeit: https://cryptotax.io/staking-und-die-steuer/

Hier sollte es wirklich bald mal entsprechende Rechtssicherheit geben.

Und genau das ist das Problem. Lege ich jetzt die ADA in einen Pool und es stellt sich heraus, dass die 10 Jahre doch angewendet werden, sind meine ADA für 10 Jahre „weg“.

Sollte es noch eine eindeutige Regelung geben, wäre Staking ggf. interessant. (Ein passives Einkommen strebe ich langfristig sowieso an.)

Aber nach der aktuellen Lage eher nicht.

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Es geht da wohl eher weniger darum, wie man „Rewards“ definiert, sondern eher darum, dass Du durch das Staking eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgst.

HODL hat dagegen keine Gewinnerzielungsabsicht per se, da nicht 100%ig sicher ist, dass etwas dabei herauskommt. Deshalb ist HODL ein Spekulationgeschäft.

Beim Staking erhälst Du dagegen etwas. Wieviel und wie man’s nennt, ist egal.

So habe ich’s jedenfalls verstanden. ARGH. Alles totaler Mist. Ist hier jemand alt genug, um sich noch an die Steuererklärung und dem Bierdeckel zu erinnern?

Oh ja. Bitte! :smiley:

Wir geraten ein wenig off topic, aber irgendwie passt doch:

Passives Einkommen ist überbewertet.
Bei passiven Einkommen schwinkt eine Einstellung mit, dernach man nicht mehr arbeiten will / Faulheit.
Solange ich lebe, möchte ich aber produktiv sein.

Was ich will ist eine Reserve, damit ich mittelfristig nicht finanziell erpressbar bin.

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Staking ist passives Einkommen. Von daher ist alles gut, aus meiner Sicht. :smiley:

Ja. Man KANN. Aber man MUSS nicht.

Wenn sich jemand durch Arbeit, Krypto usw. Häuser kaufen konnte und diese nun vermietet, ist das in meinen Augen fernab von faul. Es ist klug.

Im Gegensatz zu einigen jungen Schnöseln, die in ihrem Leben noch nicht gearbeitet haben, von Hartz4 leben und sich darüber beklagen, wie schlecht sie vom Staat behandelt werden. :roll_eyes:

Okay, sorry, jetzt bin ich wirklich OFF TOPIC. :frowning:

Du hast meine Aussage komplett falsch interpretiert. Ich habe nicht geschrieben es gibt eine feste Menge an Pools, ich habe geschrieben dass man diese Zahl seitens Cardano anpeilt (also sehen möchte zwecks Dezentralisierung), nicht dass das eine fixer Wert ist, noch dass es nicht mehr oder weniger sein kann.

Weiter habe ich auch nichts von einer Mindesteinlage geschrieben, sondern ich habe geschrieben „wenn jeder den Betrag staken WÜRDE“, natürlich kann man mit mehr oder weniger dabei sein. Aber soweit ich mich eingelesen habe (man darf mich gerne korrigieren) spielt die Gewichtung des Pools gegenüber der Anderen eine Rolle wenn es darum geht wieviel er validieren darf (und Belohnung einstreicht). Und den Rest habe ich einfach errechnet aus dem dz. Market Cap, den Anzahl von Pools die man gerne sehen würde und der Stärke die ein Pool haben sollte um vernünftig mitzureden.