Bitvavo sehr unseriös!

Einerseits ja, aber is halt auch die Frage warum nur bei Bitvavo eine Standortabfrage am Ende des Ident-Verfahrens nötig ist, die es bei keinem anderen Ident das ich je gemacht habe gibt.

Also scheint so als wären die etwas zu kreativ geworden und die eigene Inkompetenz wird dann mit den Vorgaben der Regulationsbehöre begründet.

Die Anderen bekommen es doch auch hin oder?

Bist du sicher? Normalerweise merkst du das ja gar nicht, oder die anderen machen das vielleicht geschickter, indem sie die IP Adresse auslesen o. ä.

Mir wurden jedenfalls bei zwei Börsen die Accounts gesperrt, als man sich wegen der Regulierung neu verifizieren musste, weil ich einmal im falschen Land war und einmal etwas schusselig ein VPN benutzt habe.

Kann ich bestätigen.

Als deutscher im Ausland ist es nahezu unmöglich auch nur bei einem Anbieter Kunde zu werden.

Die wollen mit dir als Kunde dann nichts zu tun haben.

Es werden deutsche Telefonnummern verlangt oder Wohnsitznachweise wie aktuelle Stromrechnungen etc.

Deutsche Staatsangehörigkeit und Ausweis sind bei weitem nicht genug.

KEIN Anbieter will dich. Kein Einziger

es gibt halt Vorschriften, Vorschriften die bezüglich Umsetzung nicht ausgearbeitet sind.
D.h., die einzelnen Institute lässt man diesbezüglich im Regen stehen -
Sitzt jetzt an der entsprechenden Stelle ein Korinthenkackender vorschriftenverliebter, aber ängstlicher Möchtegernbeamter (nicht alle Beamten sind da gemeint), werden Bedingungen bis ins Unendliche und Unerklärbare gestellt.

ist doch klar, du bist für sie nicht fassbar, Probleme nicht auf dich belegbar abschiebbar.

Warum ist das ein Problem? Verstehe das nicht. Wenn deine Dokumente alle in Ordnung sind und du gültige Nachweise hast?

Ja, also definitiv nicht so eine. Sonst ist das Ident auch meistens mit einer echten Person, die evtl. schlecht deutsch spricht. Aber bei Bitvavo wars ohne echten Menschen mit diesem “möchten Sie die Standortabfrage zulassen?”

Fazit: Einfach die Börsen sein lassen und Peer 2 Peer?

Das ist nur ein Problem wenn du nicht in der EU wohnst.

Dann hast du eben die Nachweise nicht oder die richtige Telefonnummer.

Hier wird ja behauptet Bitvavo sei unseriös weil denen der Standort so wichtig ist.

Ich sage nur das dies ganz normal ist.

Und weil der Mitarbeiter keine Argumente versteht und völlig inkompetente Antworten ballert.

Einfach Broker benutzen, die direkt auf die eigene Wallet schicken, auch wenns mehr Gebühren kostet. Bei manchen geht das ja sogar direkt auf eine selbst wählbare Adresse z.B. von der eigenen Hardwarewallet. Oder der Anbieter bietet in seiner App eine Softwarewallet wo der Kunde die 12 Wörter hat. Stellt sich da der Anbieter quer (was mir bei einem bekannten Anbieter schon 2x mit einem kleinen 4stelligen Betrag passiert ist), gibt es immer noch die Möglichkeit seine 12 Wörter z.B. in der Bluewallet einzugeben und die BTC z.B. auf die eigene Hardwarewallet zu schicken. Aber bei Einzahlungen über 10000€ würde ich immer vorher den Support kontaktieren. Tipp: Bei guten Brokern kann man vorab in der App seine Limits sehen.

Ja nur warum ist das überhaupt ein Problem? Wenn jemand Deutscher ist dann ist doch erstmal davon auszugehen daß sein finanzielles Umfeld seine Richtigkeit hat, im Gegensatz zu, sagen wir mal, Staaten wo es deutlich gesetzloser zugeht. Wieso ist der bloße Wohnsitz so wichtig?

Leider greift Bitvavo in vorauseilendem Gehorsam nur das auf, was sowieso EU weit kommen wird.

Kunden-Onboarding: Die Entwürfe der Customer Due Diligence (CDD)-RTS fordern bei Fernidentifizierungsverfahren, dass verpflichtete Unternehmen detaillierte Metadaten erheben. Hierzu zählen bei Remote-Transaktionen zwingend die IP-Adressen sowie Zeitstempel (Timestamps) der Interaktion.

Das ist alles normal und in Ordnung, aber diese explizite Standortabfrage ist wirklich so in neuen CDD RTS FIV enthalten? Weißt du da mehr?

Also den Vorwurf das Bitvavo unseriös ist kann ich nicht bestätigen.
Ich nutze seit Jahren Bitvavo für DCA ein Einzelkäufe. Selbst fünfstellige Beträge sei es in EUR oder BTC konnte ich ohne Probleme Ein- und Auszahlen.
Nur einmal kam es zu der Aufforderung eines Mittelherkunftsnachweises wo längerzeit ein intensiver schriftverkehr stattfand.

Ich denke hier spielt der Trackrecord eine gewisse Rolle.
Aber solche Vorwürfe als Neukunde zu äußern obwohl jedem bewusst sein sollte wie die Regulierungen sind halte ich für unseriös!

Klick dich mal da durch. Das ist noch in der Konsultationsphase. Aber da alle bei Geldwäsche passt schon sagen, wird das Gesetz.

RTS= Regulatory Technical Standard

Daran muss sich dann jede Bank und Krypto Börse halten, sonst gibt es empfindliche Strafen.

Da werden auch Sachen, wie einheitliche AML Scores für Europa festgelegt.

Interessiert halt niemanden, ab diesen Score kannst du dann technisch andere Attribute wie ESG oder Vaccine Status dranpacken und die IP Adresse kann man für andere Schweinereien benutzen. Deine CBDC ist zum Beispiel örtlich begrenzt…

Okay, aber so wird das natürlich nicht vom Mitarbeiter begründet.

Der behauptet eher es wäre bereits Pflicht, was halt so nicht der Fall sein kann von einer Rezession ausgehend. Also sonst hätte ich mich offensichtlich nicht an mehreren Börsen anmelden können.

Wie gesagt einen Handystandort kann man mit einer Fake GPS App fälschen und da kommt so eine Verifizierung im Browser wahrscheinlich nicht drauf.

Das hab ich natürlich nicht gemacht und mich dann gewundert, so wie es der Mitarbeiter darstellen will. Sondern meinte natürlich ob das so wirklich ein sinnvolles System ist.

Naja, die Verbesserungsidee ist wohl nicht durchgedrungen. Am Ende alles nur die Schuld der Regulierung, wenn das eigene System einfach dumm aufgebaut ist.
(Wenn es unbedingt eine Standortabfrage im Browser sein muss, dann doch bitte am Anfang und nicht genau am Ende als Beispiel eines Verbesserungsvorschlags)

bitte nicht vergessen, gehts um Thema Geldwäsche, gibts ein Sprechverbot!
Folglich dürfte es ein Drumrumgewäsch geben.