Bitcoin-Transaktionen steuerlich “bereinigen”

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Servus zusammen,

ich habe meine BTC-Transaktionshistorie in Blockpit aufgearbeitet und mir dafür auch die dortige CSV angesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei einem Teil meines alten BTC-Bestands aus 2021 die ursprüngliche Zuordnung bzw. Herkunft für mich nicht mehr eindeutig nachvollziehbar ist.

Jetzt überlege ich, die betreffende BTC-Menge auf Kraken zu transferieren, dort zu verkaufen und direkt wieder zurückzukaufen. Anschließend würde ich die neu gekauften BTC wieder auf mein Ledger übertragen.

Mein Gedanke dahinter wäre, ab diesem Zeitpunkt einen eindeutig dokumentierten Neukauf mit Anschaffungszeitpunkt, Kaufpreis und Gebühren zu haben und die weitere Historie sauber nachvollziehen zu können.

Ist dieses Vorgehen grundsätzlich sinnvoll bzw. steuerlich sauber, oder würdet ihr das anders lösen?

Danke schon mal für eure Einschätzungen!

Ich finde es grundsätzlich sinnvoll, würde es aber erst machen, wenn das Gesetz wir es erwartet wird beschlossen ist - auch vom Bundesrat. Falls sie es noch ändern und die Coins ab 01.01.26 etc besteuern, wäre deine Idee ziemlich unglücklich

Soweit ich weiß muss bei einem Herkunftsnachweis die komplette Herkunftskette bis zum Ursprung des Geldes nachgewiesen werden. Würde also nicht funktionieren.

Ich würde den Verkaufserlös zuerst auf mein Konto überweisen und den Nachkauf ein paar Tage verzögert oder via DCA machen. Am besten über eine andere Börse. Nachweis dann über die normalen Einkünfte bzw. Gehaltsnachweis.

Geht natürlich nur, wenn die Summe nicht so groß ist, dass das unplausibel wäre.

Genau. Solang das Gesetz nicht beschlossen ist kann sich alles nochmal ändern. Wenn wir davon ausgehen dass der Staat höchstgradig boshaft ist, kommt der worst case und du verschlechterst deine position.