Bitcoin-de wertet Einzahlungen von privatem Wallet als Neukauf

Das zum Thema „Not your keys not your coins“. Jetzt hab ich ein riesen Drama an der Backe nur weil ich die Coins von der Börse runter hab.

Das kann man so oder so auslegen. Du hättest die Coins ja auch direkt nach Einzahlung verkaufen können. Das hätte dir das Drama auch erspart und trotzdem hättest du deine Coins in Eigenverwahrung halten können. Der Fehler liegt hier defintiv NICHT bei dir. Die Schuld auf „not your keys not your coins“ zu schieben, ist hier allerdings auch nicht richtig!

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Richtig. Ich kann mir vorstellen, dass die Diskussion so ablief:

FA: „Ey! Die ganzen Bitcoin Millionäre haben doch bestimmt ihre Steuern nicht gezahlt. Lass mal irgendeine Börse, an die wir leicht rankommen, nach den Daten fragen!“

B.de: „Mist, wir sollen alle Steuerdaten an das FA übermitteln, aber wir kennen doch die Haltefristen bei Einzahlungen gar nicht.“ „Ja, schick halt und deklariere es alles als Käufe, dann sind wir raus.“

FA: „Boar watt!! So viel Geld ist da zu holen? Alles voll die Steuerkriminellen! Die Daten der Börse müssen ja garantiert so stimmen. Prüfung wäre jetzt eh zu auswendig, ist ja gleich Mittagspause. Lass mal Anzeigen als Serienbrief raushauen!“

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Nein, das hat mit dem Thema wirklich absolut gar nichts zu tun. Du hast deine BTC verkauft, da ist es relativ logisch, dass sie nicht mehr deine sind :smiley:

Und wie hier schon klar gesagt wurde hat das Finanzamt dabei relativ ernste Logik-Probleme, die sehr einfach aufzulösen sind, sofern du nachweisen kannst, dass die Adressen aus der Wallet, von der du zu bitcoin.de geschickt hast, dir gehören. Streng genommen braucht man für diesen trivialen Fall nicht mal einen Anwalt, aber sofern sie dir tatsächlich Steuerhinterziehung vorwerfen oder du sogar bereits angezeigt wurdest, ist ein Anwalt natürlich prinzipiell sehr empfehlenswert.

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falsch. Bitcoin-de antwortet auf Anfragen des FA - klitzekleiner Unterschied

zeigt wiefer einmal, wie wichtig eine saubere Buchführung/Protokollierung ist.
Gibt genügend Tools, die vom Fiskus akzeptiert werden.

Was ich mit „Not your keys not your coins“ meinte war folgendes: Man sollte trennen zwischen seiner Hodl-Position und den Coins, die man wieder verkaufen will. Hätte ich nur die Hodl-Position aufs Wallet getan und den Rest auf der Börse gelassen, hätte ich keine Probleme mit dem Verkauf gehabt. Eigentlich wollte ich dieses Jahr wieder etwas verkaufen, aber nachdem ich die Coins erst vor kurzem bei der Börse eingezahlt habe, werde ich wohl sicherheitshalber das Jahr abwarten um nicht erneut Probleme zu bekommen. Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Stiefel. Hab echt keine Lust jedesmal Stress mit dem FA zu bekommen.