BIP-361 sorgt für Streit: Werden Entwickler künftig Millionen Bitcoin sperren?

Wieso sollte es denn absoluter Stress sein, wenn UTXO jede 40 Jahre mal bewegt werden sollten? Stell dir das mal bei Gold vor. Lässt du Gold 40 Jahre lang in einem alten gammeligen Tresor liegen? Ist ja keine große Angelegenheit an sich. Und das Bitcoin Netzwerk kann sich halt NUR dadurch sichern, indem auch Transaktionen gemacht werden. Wenn jeder einfach nur UTXO irgendwo liegen hat und eine Side-Chain benutzt, dann können Miner nicht mehr finanziert werden.

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Na dann ist doch alles gut . 21 Mio. Nicht mehr und nicht weniger . Das Netzwerk rechnet mit 21 Mio. Das ist verifizierbar . Die Anzahl der „verlorenen“ Coins sind nicht verifizierbar . Klar , wir können uns unseren Anteil an 21 Mio. schön rechnen wenn wir schätzen das es nur noch 15 Mio. verfügbare Coins gibt , aber das ist nicht richtig und auch nicht verifizierbar . Jeder Bitcoiner hat einen Anteil von 21 Mio. Daran ändert sich nichts , auch nicht wenn wir die Anzahl der „verlorenen“ Bitcoin schätzen und Vermuten. .
Ich vermute ja auch das schon einige BTC „verloren“ sind aber viel Wichtiger ist mir das es nie mehr als 21 Mio. geben wird . UND das kein einzige Coin „eingefroren“ oder „blockiert“ weden kann.

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Na ja scheint ja wohl auch so als wäre ich der Einzige der sich solche Sorgen macht.

Hoffe nur für alle das du damit recht behalten wirst.

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USA/China würden die BTC nicht „geschenkt“ bekommen . Sie müssen vorher einen funktionierenden Quantencomputer bauen und den auch betreiben . Das ist dann ein „Proof of Work“ . Dann könnten sie vielleicht ein paar Millionen BTC „klauen“ . Bis das passieren könnte wird BTC quantensicher sein . Quantencomputer sind keine aktuelle und keine akute Gefahr für das Bitcoin Netzwerk .

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Auch das, würde dem Bitcoin Netzwerk zugute kommen.

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mal angenommen jemand hat einen funktionierenden Quantencomputer, gäbe es dann nicht lukrativere Einsatzwecke als BTC zu „stehlen“?

absolut. praktisch alle Banken, Internetverkehr, Geheimdokumente, Militär etc, basiert auf sochen Verschlüsselungen.

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Selbst wenn man technisch Zugriff hätte, folgt darauf Strafverfolgung, Rückabwicklung und Eingriffe durch Institutionen.

Bitcoin funktioniert anders.
Keine zentrale Instanz, keine Rückbuchung, pseudonyme Struktur und global zugänglich. Deshalb wäre Bitcoin theoretisch ein sehr attraktives Ziel, weil es rein technisch und ohne Umweg angreifbar wäre.

Gleichzeitig muss man realistisch bleiben. Bis ein solcher Quantencomputer existiert, der das praktisch kann, wird sich das Ökosystem ebenfalls weiterentwickeln.

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die Antwort liegt in dem Post über deiner Frage. Hier nochmal:

warum sollte man überhaupt so eine regel einführen wollen. Einfach sinnfrei. Wenn ich mein Geld nun 41 Jahre lang rumliegen lassen möchte, möchte ich das tun, ohne dass mir eienr aufn Sack geht. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

warum nicht. machen viele. Vereben das dann an die Nachfahren. Ich hab Gold von meiner Oma. Warum schert es dich was Menschen mit IHREM Gold/Geld/Bitcoin machen. Ich sag dir doch auch nciht was du mit deinem Geld machen sollst ;-)

das ist meiner Meinung nach eine der Verschwörungstheorien im Bitcoin-Space. Keine Ahnung warum sie sich so lange hält, vielelicht weil sie immer wieder aufgesagt wird. Das ist nämlich so nicht richtig was du sagst. Das Netzwerk sichert sich zur Zeit hauptsächlich durch die Rewards und die Fees, ja das ist richtig. Und ich verstehe auch dass man glaubt, da der Reward immer kleiner wird, dass die Miner mehr auf die fees angewiesen sein werden. Aber das ist nur indirekt so. Denn du denkst aus Sicht der Miners. Das Netzwerk wird durch die Hashrate gesichert. Die Fees sind indirekt verantwortlich, zumindest zur Zeit und in der mittleren Zukunft (weil keiner mined, wenn es nicht lukrativ ist, richtig?). Das ist zu kurz gedacht.

Wenn Bitcoin Adoption erfährt, wird sowieso 99,999% der Transaktionen irgendwann auf second-layer/scaling layer ausgelagert. Die Hashrate wird aber nicht abfallen.

  1. wollen dann die Dienstleister der second-layer, dass das Netzwerk gesichert ist und die werden selber mining betreiben, auch umsonst, denn die Finanzierung werden die dann nicht mehr über die Fees auf dem main-layer einfahren, sondern über Gebühren auf dem second-layer
  2. mit fortlaufender Zeit, verbessert sich die Technik, es kommen immer bessere mining-Geräte auf den Markt, die immer eine bessere hashrate liefern werden und imemr effizienter sein werden. In 100 Jahren wirste mit deinem Handy nebenbei schneller minen können als der heutige s21pro ;-)
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okay du denkst glaube ich jetzt aus der Perspektive eine Normalbürgers. Der wird aber kein Quantencomputer zu Hause stehen haben. Die Quantencomputer werden zuerst den Regierungen vorbehalten sein und die werden sich starfrechtlich nicht selbst verfolgen :stuck_out_tongue: die werden damit alles knacken was es zu knacken gibt. vor allem:

aber für den Normalbürger gebe ich dir Recht, würde mich Bitcoin auch mehr interessieren als der ganze Rest :slight_smile:

Auf jeden Fall. Das wird noch paar Hundert Jahre dauern. Zumindest glaube ich nicht, dass wir uns beeilen müssen.

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Strafverfolgung war an der Stelle ungenau formuliert. Mir ging es weniger darum, wer eingreift, sondern darum, dass überhaupt eingegriffen werden kann. Das System ist korrigierbar. Bitcoin ist nicht korrigierbar, sondern regelbasiert.

Das reise ich bewusst aus dem Kontext ohne Angriff :slight_smile:
Bewusst hast Du ja „zuerst“ geschrieben, denn genau das ist ja der Punkt.
Das ist kein stabiles Endergebnis, sondern eine Momentaufnahme.

Neue Technologien sind am Anfang konzentriert, kontrolliert und ungleich verteilt. Deshalb wirken sie zuerst bedrohlich oder „übermächtig“. Aber dieser Zustand hält selten dauerhaft.

Es passiert immer und immer wieder: Wissen verbreitet sich, Gegenmaßnahmen entstehen und Systeme passen sich an. Das Entscheidende ist also nicht dass es diesen Vorteil gibt, sondern dass er nicht stabil ist.

„Wer hat zuerst Zugriff?“ oder „Wie verhält sich das System, wenn sich diese Technologie entfaltet?“ Die zweite Frage interessiert mich eher, denn ich bin noch relativ jung. Selbst wenn eine Technologie kurzfristig bestehende Systeme bricht, entsteht daraus kein stabiler Vorteil, sondern ein massiver Anpassungsdruck.

Wenn Verschlüsselung fällt, fällt nicht nur ein System, sondern ein Großteil der digitalen Welt. Deshalb würde langfristig die Reaktion nicht ausnutzen sein, sondern absichern und neu aufbauen.

Etwas philosophisch zum Montag: „Der erste Vorteil entscheidet selten über die Zukunft, sondern wie sich alles danach neu ordnet.“

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Regierungen bauen aber keine. Das sind Firmen die so etwas bauen.

Warum sollte so eine Fima einer Regierung den Vortritt lassen?

Denke Micro-Stategy wird die wertvollste Firma der Welt werden.

Bis dann eine Firma die QuantenComputer entwickelt hat mehr BTC besitzen wird.

Selbst der Körper ist kein Besitz im klassischen Sinne, sondern eher ein Zustand, den wir für eine Zeit erfahren. Deshalb ist die Frage vielleicht gar nicht „Wird hier jemand enteignet?“, sondern kann etwas überhaupt dauerhaft jemandem gehören?

Bitcoin macht diese Frage nur sichtbarer, weil er nichts „nachträglich ordnet“. Er kennt kein:
„sollte“, „wäre fair“ oder „man müsste doch“.
Er zeigt einfach Zugriff ist das Einzige, was Besitz praktisch macht.

Wenn dieser Zugriff endet, bleibt nur die Idee von Besitz, aber nicht mehr seine Wirkung.

Besitz ist keine absolute Eigenschaft, sondern eine Beziehung auf Zeit.

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das stimmt, zur Zeit bauen viele Unternehmen an QC. aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Regierungen nicht eingreifen werden, sobald sich herausstellt, dass man damit sämtliche militärischen und zivilen Einrichtungen hacken kann. Die Gebrüder Wright haben das Flugzeug erfunden, darfst du jetzt einen Düsenjet mit Raketen selbst betreiben? Marie Curie hat mit Plutonium experimentiert, darfst du das jetzt auch? Viele Dinge in der Vergangenheit wurden zuerst von normalen Bürgern erfunden/entdeckt und werden jetzt vom Staat reguliert.

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Ne, wenns per softfork kommt bringt der fullnode nix. Weil die neuen konsensregeln ja nicht lockerer sondern strenger sind (alte adressen ungültig) und somit im rahmen der alten regeln gültig sind.

Allerdings wirds ja 100% nen hardfork geben auf dem satoshis coins dann von google gedumpt werden können so dass bitcoin nix mehr wert ist.

Den wird aber keiner benutzen, weil der nix wert ist.

Ich finds bei dem Thema sehr frustrierend wie viel psychologischen widerstand viele bitcoiner hier haben.

Die argumente gegen das sperren alter adressen sind allesamt sowas wie „zuerst werden andere ziele angegriffen“.

Nö, andere rüsten ja jetzt schon auf.

Ausserdem kann man banken eben nicht angreifen, weil der besitznachweis eben nicht nur kryptographie ist, sondern kyc. Und weil transaktionen umkehrbar sind.

Und weil es strafbar wäre.

Bitcoin klauen ist nicht strafbar.

your keys, your coins.

Alle vorzeile von bitcoin sind hier einfach nachteule und ed führt kein weg daran vorbei alte adressen zu sperren.

Das kann man nicht einfach aussitzen.

Wenn Verschlüsselung fällt, fällt nicht nur ein System, sondern ein Großteil der digitalen Welt. Deshalb würde langfristig die Reaktion nicht ausnutzen sein, sondern absichern und neu aufbauen.

Ne, so ziemlich alles wird ja jetzt auf Quantensicher umgerüsfet,

und bei allen andern systemen, z.b. banken, sind transaktionen umkehrbar und das system anhaltbar. Die können theoretisch erst reagieren wenn tag X da ist.

Bitcoin kann das nicht.

aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Regierungen nicht eingreifen werden, sobald sich herausstellt, dass man damit sämtliche militärischen und zivilen Einrichtungen hacken kann.

Sämtliche Einrichtungen reagieren doch grade und stellen auf PQ verschlüsselung um.Daher erübrigt sich ein Eingriff, der ja sowieso nur auf nationaler eben möglich wäre.

Wenn ich die Regierung wäre würde ich die bitcoincommunity dahjngehens beeinflussen dass ich jeden der das thema anspricht als „FUD“ betiteln würde, dann gibts keine konkurrenz zum cbdc.