ARK Invest reicht Antrag für Futures-basierten Bitcoin-ETF ein!

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Die Investmentfirma von Starinvestorin Cathie Wood hat einen Antrag für einen Futures-basierten Bitcoin-ETF bei der SEC eingereicht.

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Ich frage mich wirklich nach dem Sinn…

Futures werden eigentlich genutzt, um sich eine Ware zu einem bestimmten Wert zu sichern oder um zum Beispiel schon heute die Ernte von morgen zu verkaufen. Das macht Sinn bei Waren und Gütern, deren Erzeugung durch externe Einflüsse einer Schwankung unterliegen können (Kakao, Kaffee, Kupfer…). Leider wird das heute stattdessen meist zum Spekulieren benutzt - mit teils dramatischen Folgen für die Erzeuger von Nahrungsmitteln wie Soja, Mais, Kaffee, O-Saft etc. Aber ich schweife ab. :slight_smile:

Beim Bitcoin jedoch wissen wir sehr genau, wie viele neue Coins wir in der Laufzeit des Kontrakts im Main Layer bekommen. Wir wissen sogar recht genau, WANN die Coins jeweils aktiv werden. Es gibt hier keine Varianz, die von Bedeutung wäre! Ein Future auf den Bitcoin macht deswegen aus meiner Sicht keinen Sinn. Die einzige Absicherung hier ist die gegen einen Preistrend. Damit ist ein Bitcoin Future eindeutig(!) ein Konstrukt rein zu spekulativen Zwecken.

Und jetzt schaut nochmal nach, was der Grund für die Reglementierung durch die SEC war und ist: Schutz der Anleger - das ist ein Witz!

Die Wall Street schützt nur sich, fördert die Gier und feiert ihr Geldsystem. Mehr nicht.

Klar sind Futures Spekulationsvehikel, aber das ist ja nicht automatisch ein Widerspruch zum Anlegerschutz.

Bei diesem Schutz geht es ja nicht um Spekulationsverluste an sich – Gensler sagt doch selbst „If you want to invest in a digital, scarce, speculative store of value, that’s fine“. Es geht eher um den Schutz vor Risiken außerhalb der Kursspekulation, also z.B. das Verwahr-Risiko und alles, wovor die CFTC schützen soll, also Manipulation, Betrug, etc.

Ob du das jetzt glaubst oder gutheißt, ist eine andere Frage, aber einfach so als Witz abtun sollte man es nicht.

mmh. Ich bleibe dabei, denn ich denke nicht, dass sich die Sicherheit für den Anleger erhöht:

  1. Das Emittentenrisiko kommt hinzu
  2. Du bist an Börsenzeiten gebunden, kannst nicht jederzeit handeln.
  3. die Volatität wird eher nicht geringer (auch das wäre Anlegerschutz)

Und dadurch, dass man bei Bankprodukten hebeln kann (jetzt mal als Nebenschauplatz aufgemacht), sind weit höhere Verluste möglich, als bei einer Direktanlage oder auch bei einem das Underlying replizierenden ETF.

Ich glaube, das einzige Ziel ist, der Finanzelite zu ermöglichen, sich die Taschen vollzumachen, ohne die FIAT Welt verlassen zu müssen und gleichzeitig Bitcoin’s Netzwerkeffekt nicht zu unterstützen oder gar langfristig zu schaden bzw. seine Funktion als Wertaufbewahrungsmittel nicht auch noch zu fördern.