Anonyme Umfrage: In Bearbeitung

Hallo zusammen,

nach mehrfacher Kritik an den Kategorien, überarbeite ich den Fragenbogen

Vielen Dank.

Viele Grüße

BTC und ETH zusammen? Und dann alternative Shitcoins? Ich weigere mich. :roll_eyes:

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:grinning_face_with_smiling_eyes: Verstehe ich. Für die Umfrage musste ich die Kryptowährungen leider etwas zusammenfassen. Es geht dabei nur um die statistische Auswertung und nicht um eine Wertung der einzelnen Coins. Aber trotzdem Danke, dass du dir den Fragebogen angesehen hast :slight_smile:

Kannst Du mir Frage 21 erklären?

Da muss ich @DerFlocke aber Recht geben. Wenn man nur BTC hält und dann 100% einträgt, dann wird doch das Ergebnis verfälscht? Es entsteht der Eindruck die Leute halten (auch) ETH. Kann das so nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, und musste die Umfrage leider abbrechen.

Geh doch mit gutem Beispiel voran und achte darauf, Coins die sich fundamental voneinander unterscheiden, nicht zusammen in einen Topf zu werfen. :slightly_smiling_face:

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Ich bin verwirrt. ETH ist doch ein spekulativer Altcoin, oder wo wird hier die Grenze gezogen?

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Hallo NanoSatoshi, das ist ein sogenannter Aufmerksamkeitscheck. Die Frage hat keinen inhaltlichen Wert, sondern testet nur, ob man die Fragen wirklich liest oder einfach durchklickt.

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Absolut richtig, die Kategorien müssten heißen:

Bitcoin

Altcoins

Memecoins

Stablecoins

Falls nur 3 Kategorien gewünscht, Altcoins und Memecoins zusammenfassen. Anders macht es keinen Sinn, Sorry.

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Wurde bereits mehrfach erwähnt, muss es aber dennoch auch nochmals erwähnen und würde dir @Gmax wirklich empfehlen die Umfrage noch einmal zu bearbeiten.

Wenn man schon im Rahmen einer Forschung an etwas arbeitet, dann ist es meiner Meinung nach schon wichtig solche Themen zu berücksichtigen.

Das wäre ja wie, wenn man eine Forschung zum Thema investieren an der klassischen Börse macht und Aktien und Gold in einem Topf wirft

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Ist es eigentlich Usus, dass man Wissensfragen in solche Umfragen packt? Eine Staatsanleihe hat doch gar nichts mit Kryptowissen zu tun. Wer weiß denn heute noch, wie sich der Rückkaufswert bei Marktzinserhöhungen verändert?

Hallo lieber Flocke,

ja, in der Financial-Literacy Forschung gehört das zum absoluten Standard. Die Frage zur Staatsanleihe gehört zu den sogenannten „Big Three“-Fragen (Zinseszins, Inflation, Risikodiversifikation), die von Lusardi und Mitchell entwickelt wurden und weltweit in Studien zur Finanzbildung eingesetzt werden, auch von der OECD. Das wird benötigt, um einen Vergleich zu anderen Studien ziehen zu können. Also zu deiner Frage: ja, es ist Usus :smirking_face:

Die Risikofrage fand ich etwas unsauber formuliert. Ich wusste zwar, worauf ich klicken soll, aber die Aussage „höheres Risiko bedeutet höhere Rendite“ ist so nicht korrekt.

Zwar verlangen Investoren üblicherweise für höheres Risiko eine höhere erwartete Rendite; das heißt aber nicht, dass mehr Risiko automatisch mehr Rendite bringt oder dass für eine höhere Renditechance automatisch ein höheres Risiko eingegangen wurde.

Ein einfaches Beispiel:

Nach eingehender Analyse eines Unternehmens, zum Beispiel per DCF-Modell, komme ich zu dem Schluss, dass der innere Wert des Unternehmens heute bei $100 Milliarden USD liegt. Es gibt eine Milliarde Aktien, also liegt der von mir berechnete Wert bei $100 USD pro Aktie.

Jetzt vergleiche ich zwei mögliche Marktpreise:

Wenn die Aktie bei $80 USD steht, kann ich pro Aktie maximal $80 USD verlieren, falls sie wertlos wird. Bis zu meinem berechneten inneren Wert habe ich $20 USD Potenzial.

Wenn dieselbe Aktie stattdessen bei $70 USD steht, kann ich pro Aktie maximal $70 USD verlieren. Bis zu meinem berechneten inneren Wert habe ich $30 USD Potenzial.

Der Kauf zu $70 USD ist gegenüber dem Kauf zu $80 USD bei gleichem Unternehmen und gleichem Informationsstand nicht nur vorteilhafter, sondern auch weniger riskant: Ich setze pro Aktie weniger Kapital ein und kann absolut weniger verlieren.

Und selbst wenn man argumentiert, dass das Risiko der Aktie selbst gleich bleibt, also gleiche Firma, gleiche Unsicherheit und gleiche operativen Risiken, bleibt der Punkt bestehen: Dann habe ich bei gleichem Risiko eine höhere Renditechance.

Auch der Einwand „deine Analyse könnte falsch sein“ ändert daran nichts. Man kann für den tatsächlichen Unternehmenswert jeden beliebigen Wert einsetzen: $0 USD, $50 USD, $75 USD, $100 USD oder $150 USD pro Aktie.

Ist der tatsächliche Wert niedriger als gedacht, verliere ich bei $70 USD weniger als bei $80 USD. Ist er höher als gedacht, verdiene ich bei $70 USD mehr als bei $80 USD. Und liegt er irgendwo dazwischen, kann der niedrigere Kaufpreis sogar den Unterschied zwischen Verlust und Gewinn ausmachen.

Genau deshalb ist die pauschale Aussage problematisch. Mehr Risiko bedeutet nicht automatisch mehr Rendite. Bei gleichem Asset kann ein niedrigerer Kaufpreis entweder das Risiko senken und die Renditechance erhöhen, oder, je nach Risikodefinition, zumindest bei gleichem Risiko die erwartete Rendite erhöhen.

Mehr Risiken habe ich verstanden als vorhandenes Emittentenrisiko, Währungsrisiko, Kursschwankungsrisiko usw.

Ja, so kann man Risiko natürlich verstehen.

Aber das ändert nicht an meinem Punkt. Die von dir genannten Risiken beziehen sich ja auf das Asset selbst. Wenn ich aber dasselbe Asset mit demselben Informationsstand günstiger kaufen kann, dann bleiben die genannten Risiken zwar weitgehend gleich, aber das Gesamtrisiko reduziert sich, weil sich mein Einstiegspreis reduziert hat.

Der Wert des Assets ist in dem Vergleich ja derselbe. Nur der Preis ist ein anderer. Und wenn der Wert gleich bleibt, aber der Kaufpreis niedriger ist, dann ist die Renditechance automatisch höher.

Das gilt nicht nur bei Aktien. Wenn ich dieselbe Anleihe günstiger kaufe, dieselbe Währung günstiger kaufe, denselben Rembrandt günstiger kaufe oder denselben Koenigsegg günstiger kaufe, dann habe ich bei gleichem Objekt ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis.

Die Risiken des Assets sind dann nicht unbedingt verschwunden. Das Emittentenrisiko, Währungsrisiko oder Kursschwankungsrisiko kann gleich bleiben. Aber ich setze bei höher Renditechance weniger Kapital ein.

Und genau das ist mein Punkt: Selbst wenn du mir den Punkt mit dem reduzierten Gesamtrisiko nicht zusprechen möchtest und darauf bestehst, dass das Risiko gleich bleibt, habe ich bei niedrigerem Einstiegspreis eine höhere Renditechance. Also folgt aus höherer Renditechance nicht automatisch höheres Risiko.

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Das habe ich verstanden. Du gehst da halt noch tiefer auf die Aussage „Mehr Risiko ein“ und hast damit sicher auch Recht. Inwieweit das in einer Umfrage von Anlegern so ausgelegt wird, bleibt dann die Frage.