Möchte hier einfach mal zu bedenken geben wie absolut keiner merkt das wenn es um Verteidigung geht, dann ist der Kollektivismus plötzlich wieder komplett ok und selbstverständlich sogar. Auch das Land, das normalerweise im Privatbesitz ist und der Staat mit Gewalt vor uns verteidigt, ist jetzt plötzlich „unser“ Land und wir müssen das mit unserem Leben verteidigen.
Entsprechend sind die Grundvoraussetzungen leider nicht gegeben das ich mein Leben für die Besitztümer anderer opfern möchte. Ich bin Besitzloser und meine Arbeitskraft ist komplett mobil.
Klar. Aber in der Politik geht es auch darum Druck zu machen um zu bekommen was wir wollen. Sowohl unsere Arbeitskraft wie auch unser Leben im Krieg sind das einzige das wir haben und wir können diese aber nur als Druckmittel benutzen wenn wir es eben nicht einfach ohne Bedingungen hergeben.
Die Kapitalisten tun das auch. Die nehmen hunderttausende Arbeitsplätze als Geisel um von der Politik zu bekommen was sie wollen oder drohen mit Kapitalflucht. Die werden auch die ersten sein die abhauen wenn der Krieg kommt. Was glaubst du wie viele der Oligarchen in der Ukraine und Russland irgendwo in der Schusslinie sitzen und ihr Eigentum selbst verteidigen. Die sind mit ihren Familien schon lange im Ausland und schauen zu wie ganze Generationen von normalen Leuten in den Fleischwolf geworfen werden.
Ich habe keine Ahnung wie du das meinst. Ich habe davon gesprochen das Quoten eventuell in der Politik Sinn machen weil Männer einen Biologischen Vorteil haben wenn es darum geht sich mit den Ellbogen in Führungspositionen zu manövrieren. Repräsentanten sollten das Volk und deren Unterschiede repräsentieren.
Absolut sinnlos, ein Politiker sollte nicht wegen seinen Ellenbogen befördert werden, sondern wegen seinen Ideen. Da stimmt was ganz anderes am System nicht, wenn es Quoten braucht um so eine Illusion vorzuspielen.
Nein, was ich meinte ist das angesichts der extremen Machtverhältnisse und Gelder/Positionen usw. die potentiell fließen können das Geschlecht nicht insignifikanter sein könnte.
Aber klar, wir lassen und gerne von Oberflächlichkeiten blenden.
Evtl. brauchen wir eine Schwarzenquote, weil die sind ja auch benachteiligt und weiße Männer machen mehr Ellenbogen, um aufzusteigen… Merkste selbst oder?
Korruption ist auch ein reales Problem, aber das negiert nicht andere Probleme die auch noch existieren
Wir haben italienisch-, Französisch-, Rätoromanisch- und Deutschsprachige Bevölkerungen in der Schweiz und es ist absolut so das wir schauen dass diese Gruppen adäquat in der Politik vertreten sind. Das würde sonst überhaupt nicht funktionieren. Es gibt keine offiziellen Quoten, aber es wird effektiv darauf geschaut, beim Frauenanteil verhält es sich gleich.
Also mein Argument ist, dass Korruption alles so verzerrt, ob am Ende eine Weidel Macht zugespielt wird oder nem Mann ist sowas von egal.
Ist halt klassisch feministische Problematik:
Von irgendwelchen emotionalen Kleinigkeiten so absolut abgelenkt zu werden, dass die echten Problematiken die systemisch zu Grunde liegen übersehen werden.
Man ist halt so viel in der Fühli-Welt, dass man viel zu viele emotionale Beweggründe einfließen lässt und damit Entscheidungen trifft.
Siehe das Versagen wegen dieser ewigen Gleichstellungsgeschichte der Grünen Habeck auf den zweiten Platz zu stellen.
Hat man halt alles verkackt, nur weil es jetzt unbeingt nach völlig gleichmachendem Prinzip die Frau sein sollte, die nach Ideologie die FÜrhungsrolle übernehmen soll, Eignung egal.
Das ist die einzige Lösung, nicht eine kaputte korrupte Fake Demokratie mit irgendwelchen Quoten zu schönigen. Das finde ich einfach lächerlich, im sorry.
Glaube über die systematischen Probleme haben wir schon ausführlich in 5 anderen Threads besprochen wo du gerne weiter diskutieren kannst wenn dich Probleme auf Nebenschauplätzen „ablenken“. Keine Ahnung was dein Problem ist gerade
Es ist schon ziemlich dreist wie dieser Staat gleichzeitig mal wieder die Steuern auf Arbeit erhöht und dann fordert das wir bald alle kämpfen sollen.
Ich bin mir deshalb auch nicht sicher ob ich für Deutschland/Europa kämofen würde.
Das BRD System ist dem Russland deutlich vorzuziehen, und wenn man sich anschaut was die Russen in von ihnen eroberten Gebieten machen, will man erst recht nicht das sie auch nur ein paar Quadratkilometer gewinnen.
Es gibt Kapital das unbeweglich ist, z.B Land und Wasser.
Sollen die doch abhauen, dann führen wir eine Wegzugsteuer ein, bauen wieder auf und dann bleibt es auch bei uns.
Der Kommentar von mir war absichtlich reisserisch formuliert. Gewisse Leute hier sind komplett dafür die komplette Kontrolle über ihre Kinder zu haben wenn es um ihre eigene Ideologie geht. Die selben Menschen wollen diese Freiheiten anderen deren Ideologie sie nicht teilen meist nicht gewähren.
Meine Meinung hier ist dass man einen Kompromiss finden muss zwischen den Ängsten der Eltern das der Staat sie indoktriniert und der Angst der Gesellschaft das Eltern ihre Kinder indoktrinieren. Aber das ist halt schwierig.
Ja nur das die Kapitalisten im Kapitalismus in den meisten Fällen an der Macht sind und genau das nicht tun werden. Dafür gibt es eine Ausreisesperre für Männer im Wehrpflichtigen alter
Also ist das eher als kritik gegen die Leute die auf 100% Erziehung durch die Eltern bestehen?
Sowohl der Staat als auch die Eltern sollten einen Anteil an der Erziehung haben.
So kann keine Seite absolut indoktrinieren.
Der Staat sollte aber niemals ausnahmen für Kulturelle oder Religiöse Gruppen machen und ihnen Sonderrechte zuegstehen.
Säkularität des Staates muss bedeuten das der Staat ALLE Menschen gleich behandelt und NIEMANDEM sonderrechte gewährt.
Außerdem sollte der Staat aktiv Religiöse Radikalität unten halten und Leute die ihre Religion über Gesetze stellen, aus dem Staatsgebiet entfernen
Ja, und gleichzeitig anderen die ihnen nicht passen das selbe verbieten wollen.
Absolut einverstanden mit dem gleich behandeln. Aber man muss da auch einen Kompromiss finden mit Religiösen und anderen Bedürfnissen der Eltern solange diese dem Kind nicht schaden.
Das ist schon klar und du hast tendenziell ja auch recht. Aber es gibt eben trotzdem noch Unterschiede. Man kann z.B. direkt versklavt werden oder zur Zwangsarbeit verschleppt werden, die Frauen können vergewaltigt werden, der Sieger kann dir seine Kultur aufzwingen…
Also einen Krieg zu verlieren bedeutet eben nicht einfach nur, dass die eine Elite ihr Eigentum und ihre Macht verliert und die andere das gewinnt sondern das hat auch Auswirkungen auf alle anderen und unter Umständen auch extrem negative.
Links ja, weil die darauf schauen. Rechts eher nein.
Weisst du, ich hab meine Diensttage schon lange abverdient. Ich habe ein ganzes Jahr Frohnarbeit geleistet um mein Land zu verteidigen. Es ist nicht so das ich nicht einsehe das wir uns nicht verteidigen sollten. Ich gehe ja auch arbeiten und finde Lohnarbeit einen Dreck.
Sich zu organisieren und unsere Arbeitskraft und Wehrdienst als Druckmittel zu brauchen ist trotzdem unsere Pflicht. Wenn ich streike will ich ja auch nicht meinen Job verlieren sondern bessere Bedingungen erzwingen.
Warum sollte man darauf schauen aktiv Männer zu diskriminieren um auszugleichen das es mehr von ihnen im oberem IQ Prozent gibt?
Wenn man gleiche Chancen setzten würde, würden mehr Männer nach oben kommen.
Aber wir reden hier ja nicht mal über „Equality of outcome“ sondern darüber das Männer in allen „Linken“ Parteien so stark benachteiligt werden, da sie in den Bundestagsfraktionen deutlich weniger repräsentiert sind, als in der Partei Basis.
Ich glaube nicht das Streik das Mittel ist um das System zu ändern.
Der Atem der Besitzenden Klasse ist im Zweifelsfall deutlich länger als der von Arbeitern ohne Zugang zu Produktionsmitteln.
Wenn morgen alle ihre Arbeit niederlegen gehen zwar die Aktien Kurse runter, aber ohne Lohn Zahlungen verhungern die Arbeiter, bevor es die Kapitalisten tun.
Falls hier jemand mit Sozialleistungen kommt: Ich bin mir ziemlich sicher das man die bei einem Generalstreik schnell streichen würde
Die Lösung ist nicht Generalstreik, sondern Revolution.
Generalstreik kann natürlich innerhalb der Revolution taktisch eingesetzt werden, aber wird alleine nicht die Besitzverhältnisse ändern