So mehr Leute sich in solchen Foren wie diesen beteiligen desto besser für Bitcoin, denn so länger man sich damit beschäftigt, desto eher wird man über zeugt.
Die steigende Anzahl der Bitcoin Addressen muss nicht heißen das die Bitcoins tatsächlich weiter verteilt werden, es ist ja eine normale Praxis zum Schutz der Privatsphäre mehrere Addressen zu besitzen und bei vergrößerung des Bestandes oder dessen Wert mehr Addressen hinzuzufügen.
Der Liberalismus schafft seine eigenen Voraus Setzungen ab.
Die Geburten dem “freien Markt” zu überlassen, führt dazu das dumme und undisziplinierte Menschen sich immer weiter vermehren und den Rest irgendwann überrennen.
Es braucht gezielte Geburtenförderung von Menschen mit wünschenswerten Eigenschaften wie hoher Intelligenz, Tugendhaftigkeit, Disziplin und Europäischer Genetik. Letzteres ist weniger wichtig wenn die anderen Eigenschaften gegeben sind, verstärkt diese aber oft.
Das ist leider völlig falsch weil du hier Annahmen einbringst, die eben nichts mit freien Markt zu tun haben.
Ich würde dir ersteinmal nicht widersprechen, dass die „Dummen und Undisziplinierten“ auch mehr Kinder bekommen. Aber die Folgerung, dass diese dann alle anderen in der Anzahl Outperformen gilt in einem freien Markt eben nicht.
Der Grund ist einfach: Du sagst ja explizit, dass es sich um „Dumme und Undisziplinierte“ Menschen handelt und diese sind nunmal wirtschaftlich nicht effektiv. Gehen z.B. nur Spielen oder nehmen Drogen anstatt wirklich etwas für ihr Leben zu tun.
Bedeutet: Selbst wenn diese Menschen mehr werden, so werden sie nicht wirklich mächtiger oder bringen die Gesellschaft nicht vorran.
Auf einem wirklich freien Markt hätten diese Menschen kaum bis garkeine Chancen irgendwie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Oder anders gesagt: Auf einem freien Markt müssten diese Menschen sich entscheiden: Disziplinierter zu werden oder an ihrer Ineffizienz zu sterben (natürliche Auslese). Und das begrenzt die Anzahl dieser Menschen eben auf ganz natürlicher weise.
Und genau hier liegt der Knackpunkt: Wir haben bei diesem Thema eben hochgradig sozialistische Eingriffe in den Markt und ein Gedankengut, dass man diese Menschen nicht einfach sterben lassen darf. Und ja klar ist es moralisch gut, wenn man diesen Menschen dann hilft. Aber dann darf man eben auch nicht die Folgen von solchen Hilfen vernachlässigen: Dass genau diese Menschen sich eben mehr vermehren als es der Gesellschaft gut tun würde.
Ob diese sozialistischen Hilfen jetzt gerechtfertigt sind oder nicht, das ist eine ganz andere moralische Debatte und die werde ich nicht führen. Ich gebe nur an, dass auch der Sozialismus eben Folgen hat, die viele nicht bedenken (wollen). Vorallem ist der Sozialismus ein hochgradiger Eingriff in die Märkte und man kann mit dieser Prämisse nicht mehr von einem freien Markt sprechen.
Bedeutet für mich: Entweder wir haben einen freien Markt, dann sind „Dumme und Undisziplinierte“ kein Problem für die Gesellschaft weil sie sich Marktwirtschaftlich immer ins Abseits stellen. Oder wir haben eben keinen freien Markt wo diese „Dummen und Undisziplinierten“ Menschen mehr Beachtung geschenkt wird, als ihnen dank ihrer Gegenleistung (Arbeit) zusteht, dann haben wir aber keinen freien Markt denn irgendwer muss diesen Markt ja so lenken, dass diese „Dummen und Undisziplinierten“ Menschen so viel mehr vom Markt bekommen als ihnen zusteht. Der Markt würde es ja nicht von alleine tun, sonst würde man diese Menschen nicht als „Dumm oder Undiszipliniert“ bezeichnen.
Die Folgerung ist also:
Deine vorgeschlagene gezielte Geburtenförderung ist nur notwendig um die implizite Geburtenförderung der „Dummen und Undisziplinierten“ auszugleichen, die überhaupt erst durch einen Markteingriff entstanden ist…
Sozialhilfe hat mit Sozialismus nichts zu tun, sondern solche staatlichen Hilfen gibt es im Kapitalismus, um die sozialen Folgen abzufedern, die sich daraus ergeben, dass eben einige Eigentum haben und dieser sich konzentriert, während die Masse eigentumslos bleibt.
Und das ist auch falsch. Die Industrialisierung führte zuerst zu einem Geburtenboom. Da gab deine freien Märkte. Also kaum staatliche Regulierung. Später folgte dann der Geburtenrückgang. Und da gab es dann staatliche Regulierung.
Das Gegenteil ist richtig. Je weniger Absicherung, was für dich ein Eingriff in den Markt ist, desto mehr Kinder müssen die Menschen bekommen und genau das tun sie auch und haben es historisch auch immer getan.
Und auch das ist falsch. Diese Massen an Menschen haben am Ende historisch immer irgendwann die Mistgabeln und Fackeln in die Hand genommen und sind zu den Burgen, Schlössern und Palästen gezogen.
Wie frei waren die Märkte denn mit Zünften, die staatlich autorisiert ihre Privilegien durchsetzen konnten: Marktzugänge regulieren, großflächig Berufserlaubnisse erteilen bzw. verwehren, Sanktionen verhängen usw.
Der Markt mag da vielleicht freier von direkter Staatlichen Eingriffen gewesen sein, aber er war definitiv nicht frei von staatlichen Eingriffen. Es war damit kein freier Markt.
Zumal das in ein Bereich der Geschichte fällt, wo noch Monarchen absolutistisch regierten konnten. Also selbst wenn sie über diesen langen Zeitraum immer weiter an Macht verloren, ich glaube nicht dass man hier wirklich von freien Märkten reden kann.
Du ziehst also wieder falsche Schlüsse aus falschen annahmen.
Das bestreite ich auch nicht, aber was hat das mit meinen gebrachten Aussagen zu tun?Denn das gilt ja explizit auch für alle anderen Gesellschaftsschichten.
Wir haben uns oben aber aus allen möglichen Gesellschaftsschichten genau diejenigen herausgepickt, die man als „Dummen und Undisziplinierten“ bezeichnet. Also Menschen die man gesellschaftlich mit negativen Attributen belegt oder eben als Schmarotzer bezeichnet. Das sind also explizit keine Bauern, Soldaten, … weil diese Menschen ja explizit eine gesellschaftlich anerkannte Arbeit gemacht haben und damit wenigstens in ihrem Fachgebiet nicht dumm waren. Das sind eben explizit keine Schmarotzer, die nur auf Kosten Anderer leben. Arm können diese Menschen trotzdem sein, aber das müssen sie nicht. Schmarotzer findet man genauso auch in der Oberschicht.
Es ging also darum, dass die Schmarotzer immer mehr werden gegenüber den anderen Menschengruppen.
Und das hast du hier weder widerlegt noch belegt. Du hast lediglich die Eingangsthese wiederholt:
Und auch hier hast du nicht zuende gedacht. Wer sagt denn, dass das die Massen an Menschen die „Dummen und Undisziplinierten“ sind?
Das geht wie gesagt nur, wenn man diese Menschengruppe subventioniert, also mit einem Markteingriff. Und das widerspricht eben der Annahme eines freien Marktes.
Also klar kann es die Masse an „Dummen und Undisziplinierten“ geben, aber dann haben wir eben keinen freien Markt gehabt, der zu dieser Situation geführt hat.
Außerdem: Wenn sich die Menschen in Massen organisieren, sind sie dann wirklich „dumm und undiszipliniert“? Damit hätten wir also die Eingangsbedingung schon nicht mehr erfüllt…
Wiedereinmal widerspricht Deine Aussage damit nicht meine Aussage noch belegst du sie. Du gibst einfach einen weiteren Fakt an (dass es historisch eben Menschenmassen gab, aber ob die zu den „Dummen und Undisziplinierten“ gehören bleibst du schuldig.)
Wir sprechen vor allem über das 19. Jahrhundert. (Zunahme der Bevölkerung+Industrialisierung) Wo gab es da in deinen alternativen Geschichtsbuch noch signifikant absolutistische Monarchen?
Du hättest durchaus kritisieren können, dass ich von Geburtenboom sprach. Was so nicht zutreffend ist und sprachlich unsauber war. Aber das fällt dir gar nicht auf, weil du von Geschichte kaum eine Ahnung hast.
Freien Markt hat es im buchstäblichen Sinn nie gegeben. Aus gutem Grund. Aber man war nah dran und das hat eben zu entsprechenden Verwerfungen und entsprechenden Reaktionen geführt
Sorry, Du sprichst vom 19tem Jahrhundert, setzt Wikipedia setzt das Datum früher, z.B. die Erfindung der Dampfmaschine (1712), spätestens mit der mechanischen Spinnmaschine (1785) ging es los. Und ich habe ja auch geschrieben, dass die Macht der Monarchen in der Zeit zurück ging…
Darüber hinaus setzt du einfach nur weitere Nebelkerzen weil es ja in erster Linie nicht um die Industrialisierung ging…
mir fällt da eine segensreiche Erfindung ein, wird schon seit hunderten von Jahren versucht.
Zeitweise auch mit Schafsdärmen - und das vornehmlich von der gehobenen Gesellschaft. Und das Ergebnis kennen wir ja.
Heute wird wohl Kautschuk, Latex verwendet. Wobei sich manche wohl mit einer Latexunverträglichkeit entschuldigen.
Kondom.
letzter Satz hier, für dich:
Ein Kondom hätte schlimmeres verhindern können!
Allerdings gibt es bei unsachgemäßer Anwendung auch „Unfälle“.
Doch ging es. Denn es ging um Menschen, die wenig bis gar keinen Platz in der Wirtschaft haben, die wir heute eben staatlich versorgen und die damals während der Industrialisierung vor allem im 19. Jahrhundert „plötzlich zum ersten mal zu viel“ da waren.
Und jetzt sagst du eben, dass „Menschen zu viel da sind“, also Menschen, die keinen Platz in der Wirtschaft finden, die würde es deswegen geben, weil der Staat so viel in den Markt regulierend eingreift.
Und ich habe dir eben an dem Beispiel aufgezeigt, dass es wieder einmal ziemlicher Unsinn ist den du schreibst. Denn es hat in der Geschichte des Kapitalismus noch nie so wenig Markteingriff gegeben wie während dieser Zeit im 19. Jahrhundert.
Und weil du das nicht akzeptieren kannst, zerredest du das wieder und ich muss mich hier schon wieder wiederholen, obwohl das auch beim ersten mal durchaus sofort verständlich war. ;)
Und am Ende nennst du mich dann einen Troll der hier nicht vernünftig reden will…
PS: Hätte man diesen Bevölkerungsüberschuss übrigens nicht gehabt, wären die großen Kriege in der Form auch gar nicht möglich gewesen. Vor allem braucht es eben junge Männer für den Krieg, Geld ist auch da wieder eher nebensächlich. Also ob Fiat oder nicht, das spielt gar nicht die primäre Rolle. Den 30-jährigen Krieg hat man auch ohne Fiat geführt.
Ich hab mich schon gewundert, dass du als jemand, der immer das letzte Wort haben will, nicht mehr geantwortet hast
Geht es dir gut?
Aber ich muss dir widersprechen, es ging um freie Märkte und nicht um die gefühlt freiesten Märkte, die wir irgendwann schonmal hatten (zwischen Diktaturen und Zunftherrschaft).
Vergleiche mit der Zeit nach dem 2ten Weltkrieg wären meiner Meinung nach deutlich angebrachter, zumindest für den Westen.
Naja, woran könnte das denn nur liegen, wenn du nichtmal auf die eingangs gebrachten Argumente eingehst sondern dir eine beliebige historische Zeit raus suchst und sagst: Stimmt alles nicht, da war es ganz anders…
Du ignorierst also bewusst oder unbewusst meine explizit angegebenen Einschränkungen meiner Aussage, Erstellst ein System, dass diese Bedingungen nicht erfüllt und wunderst dich dann, dass der Output nicht mehr mit meiner Aussage was zu tun hat.
Es gab nie freie Märkte in diesem buchstäblichen Sinne und die wird es auch nie geben. Aus gutem Grund. (Soziale Verwerfungen=>Gegenreaktionen, Kapitalisten wollen gar keinen echten freien Markt usw.)
„Ihr“ denkt euch Def. aus wie es auch gerade passt und führt reine Phantasiedebatten. Und wenn man darauf aufmerksam macht, dann ist man selbst der Troll. ;)
So hätte ich es nicht gesagt, aber ja: Was da steht ist quasi die Definition von Eugenik. Und das braucht definitiv kein Mensch!
Jeder darf lieben wen er will, und wenn daraus Kinder entstehen, dann sollen sie möglichst glücklich aufwachsen. Punkt. Verantwortungsgefühl kann man nicht aufzwingen, nur versuchen in der Erziehung der eigenen Kinder zu vermitteln.
ja, diese Aussagen habe ich mir bewusst verkniffen.
Das Thema war nach 1933 bis 1945 ganz heiss. Vielleicht sucht @Cromwell ein neues Betätigungsfeld.
Blockwart im Kleingartenverein , IM bri … , lastet vermutlich nicht mehr aus. Aber Mitglied im Auswahlgremium , das entscheidet, wer darf, bei wem machen wir schnippschnapp oder oder Aktiver bei Lebensborn?
Nein, du grätschst in die Debatte hinein und sähst Nebelkerzen, die einfach nichts mit dem Thema zu tun haben.
Die Eingangsaussage meiner Argumentation war eindeutig:
Und dieser Aussage habe ich in einer logischen Kette widerlegt, dass wir entweder einen freien Markt haben, dann aber die „dummen und undisziplinierten Menschen“ nicht den Rest der Welt überrennen können oder die Eingangsbedingung „Freier Markt“ gilt eben nicht. Durch so einen Markteingriff können die „dummen und undisziplinierten Menschen“ sehrwohl die Gesellschaft irgendwann überrennen, dann ist der Markt aber eben nicht frei. Also irgendwo in der eingangs gegebenen Aussage steckt ein Fehler. Wo dieser ist, das kann aber jeder selber entscheiden und richtig stellen (Bedingung anpassen/Schlussfolgerung anpassen…).
Nicht mehr und nicht weniger hab ich gesagt, wobei jeder logische Schritt von mir (meiner Meinung nach nachvollziehbar) begründet wurde, warum ich ihn mache.
Was genau hat dieses Entweder-Oder jetzt damit zu tun, dass es irgendwann mal eine Industrialisierung gab oder ob es diese freien Märkte wirklich überhaupt einmal realisiert wurden?
Das stand doch garnicht zur Debatte, wurde aber von dir mit eingebracht und sollte irgendwie belegen, dass ich falsch liege.
Wenn es keine freien Märkte gibt, dann hab ich doch trotzdem recht, dass die Eingangsaussage weiterhin falsch bleibt. Denn wenn es keinen freien Markt gibt, dann kann er auch nicht dafür sorgen, dass sich irgendwelche Menschengruppen ungehindert vermehren. Und unter der Bedingung, dass es einen Freien Markt gibt, habe ich hergeleitet, dass das auch nicht der Fall sein kann. Wo ist jetzt bitte dein Problem?
Also: Nebelkerze ohne dass du auf den eigentlichen Inhalt der Diskussion eingehst oder mir z.B. einen Fehler in der Logikkette aufzeigen kannst. Und trotzdem heulst du rum, dass du hier nur angetrollt wirst und das ist absolut dreist von dir!
Nein, du schreibst einfach nur wieder extrem viel und davon viel Unsinn.
Nochmal:
Freie Märkte in diesem buchstäblichen Sinn gibt es nicht und kann es nicht geben. Warum? Weil die Annäherung dazu schon zu sozialen Verwerfungen und damit zu entsprechenden Gegenbewegungen usw. führen und historisch auch geführt haben.
Deswegen habe ich dir gesagt, dass du hier eine Phantasiedebatte führst. Also halt Unsinn schreibst. ;)
Und doch, da wo wir annähernd einen freien Markt hatten, nämlich im 19. Jahrhundert und gleichzeitig eben auch ein höheres Bevölkerungswachstum und eben wirtschaftlich gesehen „Überschuß“, haben genau diese Menschen am Ende eben „das Laufen“ begonnen und die Systeme überrannt.
Genau deswegen haben wir dann stärkere Regullierungen bekommen. Das ist Historie.
Du liegst einfach mit allem falsch was du schreibst. Weder führen Regulierungen zu diesem Bevölkerungsüberschuß, wie du behauptest, noch gibt es freie Märkte, noch kann es sie geben, noch hat genau das, was ich mit dem Beispiel Industrialisierung+Bevölkerungswachstum deutlich gemacht habe nichts damit zu tun, worum es ging.
ich habe dir doch gerade erklärt, dass es völlig egal ist ob diese ominösen freien Märkte existieren oder nicht… An der getätigten Aussage ändert sich damit rein garnix.
lerne erstmal logisch zu denken, dann können wir weiter reden…