Altcoinrally 2017 vs 2021

Hallo Liebe Community,

ich wundere mich darüber wie sich die Altcoins derzeit im Verhältnis zum BTC Run verhalten.
Ich bin seit 2017 in der Kryptowelt aktiv und bemerke gerade das im Vergleich zum damaligen BTC Run (20K) die Altcoins deutlich stärker stiegen, also höhere Werte im einzelnen hatten als es jetzt der Fall ist obwohl der BTC Kurs diesmal deutlich höher ist als damals.
Warum ist das so?
Zeigt dies auf das die Altcoins im Grunde wertlos sind?
Oder sehe ich hier gewisse Zusammenhänge nicht?
Freue mich auf eure Anregungen!
Bleibt Gesund :slight_smile: :smiley:
Grüße Eren

Weil wir einen völlig anderen Markt haben und diejenige, die jetzt BTC kaufen, nicht in Altcoins swappen, um ihre BTC-Menge zu erhöhen.

Demzufolge ist auch die Manipulation des Marktes schwieriger geworden.

Nicht, dass man den Preis nicht drücken könnte, wenn man 1000 BTC auf den Markt wirft. Das funktioniert im Grunde immer noch.

Das Problem dabei ist nur, dass andere (und meist größere) Entitäten diese BTC so schnell aufkaufen, dass der ursprüngliche Plan (BTC verkaufen -> Preis fällt -> BTC zum günstigeren Preis wieder einkaufen) nicht mehr funktioniert.

Sowas meine ich:

Wobei wir uns immer noch vor Augen führen müssen, dass der Markt trotz der vielen grünen Pfeile und teils beeindruckenden Zahlen immer noch winzig, winzig klein ist.

Und manipuliert wird er auch. Er fällt nur nicht mehr so stark auf.

Altscoins sind nicht alle wertlos. 99.5% vielleicht. :wink:

Aber die neuen Käufer für Altcoins (Retail-Investoren) sind noch gar nicht im Markt. Die kommen noch.

Warten wir mal auf den stimulus check. Der wird für einen ordentlichen Pump sorgen, vermute ich. (Leider auch in Coins, die Schmutz sind, aber so ist das leider.)

Du vergleichst 2017 mit 2020 bzw. 2021 und das ist meiner Meinung nach völlig falsch.

Die BTC-Käufer sind Institutionen (Investment-Fonds, Renten-Fonds, reiche Leute die den Wert von BTC erkannt haben usw.) und die kaufen nicht für Pump&Dump, sondern für Jahre…Jahrzehnte.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir die ~600.000 BTC, die Grayscale aktuell besitzt, in den nächsten 10…20 Jahren wieder auf dem Markt sehen. Die sind erstmal „weg“.

Sowas gab’s bislang nicht.

dito.

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Ich sehe das ganz genau wie GermanCryptoGuy. Ich wüsste nicht, warum ein institutioneller Investor einen Millionenbetrag (und sei es nur 1 Mio.) in einen Altcoin stecken sollte. Zum „Zocken“ auf höhere Kurse machen die sowas nicht.
Und 1Mio. wäre jetzt nur ein Tausendstel vom Investment von MicroStrategy!

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Die Altcoins bewegen sich versetzt zu Bitcoin, sie werden meiner Ansicht nach also ganz klar nachziehen. Aber der Markt ist vermutlich trotzdem etwas anders. Es wird jetzt (teilweise jedenfalls) mit mehr Substanz wachsen. Kann sein, dass eben auch nicht mehr alle Altcoins automatisch mitziehen, sondern es wird stärker gesiebt. Ethereum macht sich dran stark nach oben hoch zuziehen, knackt jetzt Ath und wird - wie Bitcoin - stark darüber hinaus wachsen. Und mit dem Erstarken von ETH ziehen viele, viele Token mit, insbesondere im Defi-Bereich.

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Der Use-case der momentan den Markt bestimmt ist store of value, bzw. das Narrativ des digitalen Goldes. 2017 war das eher blockchain everything, also das Narrativ, es gebe viele und ganz unterschiedliche Anwendungen für die Blockchain Technologie, und das könne Bitcoin allein nicht abbilden.

Mittlerweile können einige dieser Use-cases von Bitcoin abgebildet werden, was die korrespondierenden single-use Altcoins entwertet. Z.B. Privacy durch coinjoins, lightning und demnächst taproot entwertet Monero, Dash, etc., oder Transaktionsgeschwindigkeit durch lightning entwertet BCH, Litecoin, etc…

Ansonsten, teile ich die Ansicht von @GermanCryptoGuy.

Retail Investoren und Trader können nicht die Volumina bereitstellen, die durch die institutionellen Hodler in den Markt fließen. Deshalb kann die Marktkapitalisierung der Altcoins nicht mit der von Bitcoin mithalten.

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Ja, das habe ich auch beobachtet. Immer so an die $1200 und dann wieder unter. Mittlerweile geht’s aber schon auf $1300 und erst dann wieder runter.

So war es aber bei BTC und $10.000 und $20.000 auch.

Da wird noch so viel akkumuliert, wie nur möglich.

Aber wenn der Korken platzt, geht’s nach oben. Und das wird (Stichwort: Tradingpair) (vermutlich) einige ALTs nach oben mitziehen.

Ich bin skeptisch, ob diese Blase nicht schneller platzen wird, als manche denken. :thinking:

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Der usecae von Bitcoin als store of value ist ja nur eine von vielen, vielen anderen Möglichkeiten von Investment. Ethereum ist der grundlegende Layer für nahezu alle Gebiete (Versicherungen, Fonds, IoT etc), viele Banken bauen ihr System auf ETH (J.P. Morgen und viele andere). Die Adoption ist so groß, das manche von 20facher Kurssteigerung ausgehen (in diesem Bullrun!). Und das sind keine Hirngespinste, sondern beruht auf echtem usecase.

Hier Artikel in dem man lesen kann, dass zunehmen Investoren ETH kaufen (und eben nicht nur BTC).

Das Bild ist mir gerade begegnet: Ablauf beim Bullrun…

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Mag sein, dass Ethereum derzeit Anwendungsfälle abbilden kann, die Bitcoin nicht erfüllen kann. Ein Anwendungsfall heißt aber noch nicht, dass die Währung ETH im Wert steigen muss, geschweige denn als Store of Value taugt. Vor allem kann Ethereum nicht das Problem des Zentralbanksystems lösen.

Hmm, aber darum geht es doch genau: Anwendung. Und für Anwendung braucht man den Coin/Token. Demnach wird ETH massiv steigen, prozentual sicher deutlicher als BTC

Das ist falsch. Die Altcoins sind stärker gestiegen als Bitcoin. Guck dir die Tabelle für ein Jahr an. Ethereum ist um 722% gestiegen.
Bitcoin nur 338%
Bitcoin hatte den Vorteil das Bitcoin nicht so stark abgestürzt ist.
Deswegen brauchte Bitcoin auch nicht so stark steigen um das ATH wieder zu erreichen.
Ethereum, Cardano, Chainlink, Stellar sind in den letzten 12 Monaten stärker gestiegen als Bitcoin.

Auch in den letzten 30 Tage sind Ethereum und andere Altcoins stärker gestiegen als Bitcoin. Siehe Tabelle. Die Tabelle ist von Roman.

An welche Anwendungen denkst du da? Welche findest du wichtig? Welche würden deiner Meinung nach soviel Nachfrage nach ETH erzeugen, dass sie große Kurssprünge rechtfertigen?

Eigentlich fast überall, was durch Blockchain revolutioniert wird: Finanzbereich (es mögen in Defi zahlreiche nicht überleben- sind zuviele -, aber es werden auch viele bleiben und die jetzigen Banken ins Schwitzen bringen), Ethereum ist auch Geld (liebe Btc-Maxis), Real Estate, Versicherungen, Handel (Schiffsgüterverkehr etc. - guck mal Partner von Morpheus Network an z.B.) …

Wenn Bitcoin digitales Gold ist, dann ist Eth eine digitale Bank.
Bei Ethereum Defi kriegt man Zinsen (YFI), Kredite (Aave), man kann synthetische Aktien oder Rohstoffe kaufen (SNX), Sammlerstücke (NFTs) kaufen und handeln, dezentrale Versicherungen (Etherisc)

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Richtig. Ich gehe noch einen Schriftt weiter: Profis legen nur einen Teil in BTC, ansonsten arbeiten die ganz anders. Mit Hebelwirkungen und anderen Trader-Werkzeug lässt sich im großen Defi-Becken deutlich besser jonglieren und flexibler handeln als in Btc. Deshalb ist für mich first investment: eth, dahinter btc

Nein. Es fängt gerade erst an.

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Na wenn du dich da mal nicht täuschst…

Banken interessieren sich (aktuell) nicht für Coins!

Die Alts sind 2017 eigentlich erst lange nach dem BTC nachgezogen, dann aber massiv. Wenn ich mich recht erinnere erst so ab Oktober 2017.

:man_facepalming:

Du solltest wirklich mal aufhören, immer nur Screenshots zu posten und anstelle dessen versuchen, die Texte zu verstanden und zu hinterfragen.

Er spricht davon, dass das Bankwesen voll reguliert ist, damit Banken verantwortlich handeln. DeFi stellt dies aber völlig auf den Kopf (weil unreguliert) und daraus ergeben sich Risiken.

DeFi ist im Grunde nicht schlecht, aber so wie es jetzt läuft, ist es falsch und genau das meine ich: Ohne Regulierung ist DeFi nur eine riesige Blase und zwar eine, die irgendwann platzt und sie wird sich (im Gegensatz zur „Bitcoin-Blase“) nicht davon erholen.

Das, was wir aktuell im DeFi-Bereich sehen, ist nicht das, was den Defi-Bereich für die nächsten 5…10…20 Jahre bestimmen wird. Ein oder zwei Projekte, ja, aber der Rest ist eine Geld-Druckmaschine für die Macher.

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Ich dachte nicht daran, dass sich Banken für Krypto-Projekte interessieren, sondern Investoren, Hedge-Fonds und wie sie alle heißen…