51% Angriff vs. längste Chain - worauf kommts an?

Hallo,
ich mache mir gerade Gedanken wie die längste Chain definiert ist: das ist ja die in welche am meisten Rechenpower eingeflossen ist. Dabei spielt die Difficulty natürlich entscheidend mit! Meine Frage: wird die Größe eines Blocks auch berücksichtigt? Es müsste doch einen Unterschied machen ob ich einen kleinen oder einen großen Block hashe oder ist der Unterschied marginal?

Blocke sind so klein, dass die Blockgröße nicht entscheidend ist. Für das Mining selbst ist die Blockgröße sogar komplett irrelevant.

Das mining passiert, indem du den Header des Blockes hashst. Ist der Wert unter der Difficulty, dann ist der Block valide, ansonsten musst du den Header des Blockes verändern (da der gleiche header immer zum gleichen Hash führt). Der header besteht nur aus wenigen Grundinformationen des Blockes, zb. die Aktuelle Blockzeit, die Blocknummer, ein Verweis auf den Inhalt des Blockes in Form eines Merkletree-Hashes und am wichtigsten fürs Mining ein Wert der zufällig gewählt werden darf.

Mit dem Zufallswert können die miner den Header verändern, aber auch indem sie die Transaktionen im Bloch neu anordnen, was den hash darüber im header verändert. Aber es ist halt nur der Header, der den Hash für das finden von validen Blocken wichtig ist.

Jetzt kommen viele Millionen Miner, erstellen Blöcke und deren Header und hashen diesen. Wenn der Hash unter der difficulty liegt dann wird der Block veröffentlicht und somit an die Blockchain angefügt. In den meisten anderen Fällen ist der Block invalide und es wird ein neuer Header erstellt.

Falls du auf Energieebene argumentierst, die 2 MB pro block fallen energetisch nicht ins Gewicht. Die hast du in wenigen Millisekunden erstellt, durchsucht und gespeichert. Dahingegen hast du für das Mining im Schnitt 10 Minuten volle Rechenleistung verbraucht.

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